• No results found

Faltet Mit

N/A
N/A
Protected

Academic year: 2021

Share "Faltet Mit"

Copied!
40
0
0

Loading.... (view fulltext now)

Full text

(1)

• � il = " .::!�'-":""'" • • •• ---( \

._.�

, / , ..-_J

o

.

.

. . "' ... ,-:-... , . . ... � . .

RUDOLF

ARNOLDV�RLAG LEIPZIG

C1

.�

,

...

. I , . ' . , .. -... , • - . . <:

(2)
(3)

Anleitungen für eine reiche Auswahl fröhlichbunter

Papierfaltarbeiten in methodischer Reihenfolge

Zusmmnengestellt und bearbeitet von Gerta Schlunann

Grafisch gestaltet von Hans Greschek

RUDOLF

ARNO

LD

VERLAG

LEIPZIG C I

(4)

/

Neulich langweilte sich Hajo mächtig. Seine Freunde waren nicht da, und er wußte gar nichts mit sich anzufangen. Nichts von seinem Spielzeug gefiel ihm, nichts machte ihm Freude. Es war einfach nicht mit anzusehen.

Da fiel mir etwas ein. Ich ließ ihn Schere, Lineal, Bleistift, Klebstoff. Malstifte, Tusch­ kasten, Pinsel, Buntpapier und alte Zeitungen holen. Und dann fingen wir an Mäuse,

Frösche, Schlangen, Schweine, Häuser. Teufel. Schiffe, vom einfachsten Angelkahn bis zum schönsten Unterseeboot, aus Papier zu falten. Später kamen seine Freunde dazu und von da an saßen die Kinder bei schlechtem Wetter oft beisammen und falteten das herrlichste Spielzeug, und wenn das Buntpapier alle war, dann bemalten sie ihre Enten, Schmetterlinge. Körbchen. Flieger und Zelte selbst. Immer wieder kamen sie auf neue Ideen und entwiclielten aus einem Buch eine Krone, ein Haus. eine Geldtasche usw. usw . •Ein schöneres Spielzeug gibt es gar nicht, als diese Papierdingersc, meinten sie . •Kannste das nicht allen Kindern zeigen, Pöter? Pöter nannten sie mich nämlich

von jetzt ab, weil ich zu ihnen. wenn's mal ein bißchen schwierig wurde, sagte: .Pötert man. pötert, dann wird'� schon werden I.

Na, und so entstand also dieses Buch.

Damit ihr nun schön von den einfachen die schwierigen Faltarbeiten entwiclieln lernt, habe ich sieben Gruppen zusammengestellt. Es macht nämlich riesigen Spaß, wenn aus einer Sache immer wieder etwas anderes, bloß mit ein paar Kniffen mehr, entsteht. Die smwierigen Arbeiten sind dann plötzlim aum ganz leimt. Also immer smön der Reihe nam arbeiten, das beigefügte Buntpapier wird euch dabei gute Dienste leisten. Im würde euch allerdings raten, für die ersten Versuche zunämst mal irgend welches einfaches Papier zu nehmen und dann später für besonders hübsme Modelle das Buntpapier. Wenn es aufgebraucht ist und ihr habt ni mt gleich neues Buntpapier bei der Hand, könnt ihr Modelle aus weißem Papier natürlich aum selbst schön farbig bemalen. Ubrigens, wißt ihr, was ihr außer den lustigen Faltdingern noch bekommt? Phantasie und wunderbar gesmiclite Hände, und die nützen eum für's ganze Leben.

(5)

Gruppe

I Buro. . . Tasroenturo

· � . . . . . . . . Staubturotasroe oder Tasroenturobehälter

Hut . • . Krone Kahn • • Haus • • • Geldtasroe • • . . • • • • • •

Geldtasro

e

mit Färoern und Klappe.

Gruppe

11 Zelt . . . . Wimpel . . . . • • • • • • • • • Einkaufsnetz Girlande . . . . Tüte. . . . Räuroermännroen . • • • • • • • • • Haus . . . • Beroer . , . , . • • • • • • • • • • Fangspiel Türkenfez • • • •

Gruppe

111 Tre

pp

e . • Pritsroe • Faltenrock • • • • • " . • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • Färoer . Blume • • • • • • • • • • • Haus • • • • • • • • • • Seite

4/5

4/5

4/5

4/5

4/5

6/7

6/7

6/7

ß!7

8/9

8/9

8/9

8/9

8/9

8/9

8/9

10/11

10/11

10 /11

10

/

11

10

/

11

10/11

10/11

10/11

12/13

. . . . und daJ kö-i1.nl ihr nun tallen:

Hundehütte. Sroeune . . . . Bank (Stuhl) • • • Geldtasroe mit Faro und Klappe

• • Maus . Srowein . . . .

Gruppe

IV Brief. . . Offener Brief . Kaspertheater . Kästroen . . . Steppdecke . .

Himmel und Hölle Salznäpfroen Flasroe " Stiefel . . . • • • •

Dampfer mit zwei Essen. Bett . . . . . Unterseeboot Hemdhose . Garnwickel Hose . .

Gruppe

V Tisroturo . Windmühle . Vase ' " Doppelkahn • • ' . . • • • •

Geldbörse mit zwei Fächern . Zauberboot . . . . • • • • • • • • • •

12/13

12/13

12

/

13

12/13

14/15

14/15

14/15

14/15

14/15

16/17

16/17

16/17

16/17

18/19

18/19

1

8

/

19

18/19

18/19

18

/

19

20/21

20/21

20/21

20/21

20

/

21

22/23

22/23

22/23

Kutter . . . . Kahn mit Fisrokasten Vogel • . . . . . Ente. . • . . . . Srowimmende Ente Fledermaus. Flunder .

Gruppe

VI • Fliegerd r .. ieck . Flieger. . . Srometterling Frosro . • . . . Teufelskopf . • Hall . • . . • Würfel. . . Körbchen. • • • • • • • • • • • •

Gruppe

VII Windmühle. Klatsroe . . Entensronabel • •

Hexen- oder Teufelstreppe

Srolange . . . . . Zaubertüte . . Deckel körbroen Fotoapparat Knallkissen . . • . . Klatsroe . . . • • • Einkaufskörbroen . W ei h nachtsstern • • • • • • •

22/23

22 ! 23

22/23

24/25

24/25

24/25

24

!

25

24/25

24/25

26/27

26/27

2ß /27

2ß /27

28/29

28/29

28/29

28/29

30/31

30/31

30/31

32/33

32/33

32/33

34

!

3li

34/35

34/35

34/35

(6)

Buch

sehen/ueh

SlaUblUchbehäller

HOHände�haubcheh

4

(7)

Dos Buch ist die Grundstellung für alle Faltarbeiten der Gruppe 1. Ein quadrati­

edles Foltblatt liegt vor. uns. Oie Ecken 1 und 2 werden nach oben gebogen

und auf die Ecken 4 und

3

sorgfältig aufgelegt (Abb. 1). Die linke Hand hält die

Arbeit lest, de,' reIhte Daul11ennaRel strekht den Bruch scharf (Abb. 2). Mehrere

� ". :-, -==::;"1'3 solcher Blätter werden

I I I I \ \ I \ , , 1 ineinandergelegt und im

,

t)

Brurh

mit Heftsti

ch

en

:

zusammengenäht. Für

:

1-

--

"

---

.

-

--

--

­

I I \ I , I \ , \ \ 1 -------��, 2 I I

1.

I das Deckelblatt nehmt I

, ihr D rn bestcn buntes

I Papier und für die Buch­

2.

Das Buch

seiten weißes.

Die Kle

i

neren von euch können sich ein wunder­ schönes Bilderbuch da­

.raus mad1en, wenn sie Stammbuchbilder oder Abziehbilder in lustiger Folge auf die Seiten kleben. Wer malen kann, zeichnet auf eine Seite Spie

l

sachen oder

Tiere schön bunt, während auf die gegenüberliegende Seite die gle

kh

en Dinge

g

epaust werden. Fertig ist ein Malbuch, als Geschenk für die kleineren Gesd1\vister.

'DaJ

'Ua.tehenluelt

Aus einem zu einem Buch gefalteten Faltblatt läßt silh schnell ein Taschentuch

herstellen, wenn ihr die Ecken 2 und 3 nach links auf die Ecken 1 und 4 faltet. Ein neuer Bruch entsteht auf der rechten Seite eier Faltarbeit. Wenn ihr die

Ij. 3 Tascl18ntücher verzieren

rr:=:====�F===�

wollt, dann s

ch

neidet

1 �-- - _____ + ______ ---2 die Ränder zu Bogen,

:

Zacken oder Fransen.

I Genauso entstehen auch

,

I Tisrhtücher. nur m

ü

ßt

!

ihr dazu größere Falt­

hlätter verwenden.

1.

2.

Das Taschentuch

(J)ü Slauh.tuehla.tehre

oder der Tasmentudlbehiilter

Wenn ihr nun ein Taschentuch gefaltet habt, dann klappt 'ihr das oberste Blatt

von der Spitze b auf die Spitze a, stre

i

cht den Bruch scharf und SchOll ist ein

hübscher Taschentuchbehälter bzw. eine Staubtud1tasrhe fert

ig

. Die Größe richtet

siel, jeweils nadl der Größe des Fal tblattes.

, \ I 1 --- -- -- --r--- -I I ,

2.

Die Staubluchtii�rhe'

l'1Jer. 7tJlU

Kleidsame Hüte für eure Puppen und Kasperfiguren könnt ihr aus eier Staub­ tuchtasche falten. Die Spitze, an der ihr die Staubtuchtasche aufhängen würdet, klappt ihr nach hinten auf die Spitze a. Das Ganze gespreizt und herumgedreht,

ergibt einen einfachen Hut. Biegt ihr nun die seitlichen Ecken

(c

und eI) ein biß­

chen nach oben, so ist aus dem Hut ein Holländerhäubchen geworden. Wenn

aber Ecke c ganz nach oben geklappt und Ecke d nur leicht aufwärts gebogen

wird, entsteht ein Südwester für einen zünftigen Seebären. Natürlich könnt ihr diese Hüte auch für euch herstellen, dann aber müßt ihr mindestens die Doppel­ seite einer Zeitung dazu nehmen und sie zuerst zum Quadrat schneiden.

d ---,c

3.

Das Ho/liinderhäubchen

Der Hut •

4.

rJ)ie :Kxo.ne

Hüte habt ihr nun genug, aber

j

etzt braucht ihr noch Kronen, für die Prinzessin und den Froschkönig zum Beispiel. Eine Krone wird aus der Faltform Hut entwicl<elt. Der Hilt wird wieder gespreizt, die Ecken 1 und 2 hochgeklappt zur Spitze 3 zu einem neuen Hut, einem doppelten Hut. Dieser wird wieder gespreizt, die neuen

Ecken 4

un

d

5 erst hoch

g

eklappt, wenn ihr die Ecken 1 und 2 von

der Spitze 3 etwas nach außen gezogen habt, so daß sich die Ecken 4 und 5 srhon leicht anheben. Sie werden nur noch ein wenig, also nicht mehr ganz bis

zur Spitze, hochgeklappt. Und . ... »Bitte sehr, Herr König, Sie können sich

eine funkelnagelneue Krone abholen!<

<---- ---'> 1 2 1

4

.

I , , 1 I ,

2.

-,--- -I

6.

(8)

I/aus

Kahn

Geld/asche

...

-6eldtasche

6

(9)

1

2.

Bis zum doppelten Hut könnt ihr schon auswendig falten, da habt ihr also Ed\e 1 und 2 auf Spitze 3 gefaltet. Nun müßt ihr den doppelten Hut wieder ganz

auseinanderspreizen und die auf der Spitze 3 liegenden Ed\en 2 und 1 vorsichtig

nach außen ziehen. Na, bitte sehr, ist das nicht ein feiner Kahn? Was, er gefällt eudl nicht? Ihr wollt lieber einen Segler? Bitte, da braucht ihr bloß ein Stöd\chen

3 --1 , I I I I , , I ' I '. - - __ � __ -I Das Haus , , , , ,

-

.+-- -, , , , , • 1+

�J

2

{j)aJ 'J{)aw

Irgendwo müssen die Matrosen eurer Flotte ja auch wohnen, also baut ihr ihnen eine kleine Stadt. Dabei könnt ihr auch gleich mal eure

Finger ein bißchen ausruhen. Ihr braucht für ein Häuschen nur eine Buchseite zu falten. die ge­ spreizten Seiten mit dem Bruch nach oben auf­ zustellen, ein etwas größeres, möglichst rotes

rechted\iges Faltpapier ebenfalls zum Buch zu kniffen, seitlich abzuschrägen und als Dach auf das Haus zu stülpen. Fenster und Türen werden

aufgemalt. Vergeßt aber nicht, ein kleines Rechted\

als Schornstein aufs Dach zu kleben. Ihr willt

doch, was so ein richtiger Seebär ist, der qualmt was weg, na und der Rauch muß ja schließlich

---

--1. irgendwo abziehen. Außerdem, ein Haus ohne Schornstein ist kein Haus.

r;.---�-- -, , , , , 1-___ _ , I , , , \ \ .\ I I I I iI' 1 3

1

3 2 4 ....-- -- -, , I I I , I I I I I

-

-

- -

;

- -

-

--I I I ,

V

rvie {}ndlauhe

:

, I •

2.

Für das Geld, das die wad\eren Seeleute ver·

dienen, brauchen sie auch eine Geldtasche und

ihr braucht sie für euer selbstgemachtes Geld. Schließlich habt ihr gestern zwei Stunden lang

auf ein Zehnpfennigstüd\, einen Fünfer, einen Fünfziger und einen Pfennig mittel starkes Papier gelegt und mit dem Bleistiftende darauf herum­

gerieben. Dadurch prägten sich die Geldstüd\e

3.

Die Geld tasche

.

r-4

• und Rüd\seiten richtig zusammengeklebt, ergaben herrlich auf das Papier.Ausgeschnitten

undVorder-sie wunderschönes Papiergeld. - Also machen

wir uns eine Geldtasche. Ihr faltet das Faltblatt

zum Bruch und öffnet die Arbeit wieder.

• 4 2 Der Segler

3.

Der Kahn

't.

zweimal durch ein rechted\iges Stüd\chen Papier pieken und in die Kahnspitze (3) sted\en. Eine ganze Flotte könnt ihr in kurzer Zeit auffahren lassen, wenn ihr ge­

schid\t und flink seid. Am besten, ihr nehmt dazu verschiedengroße und -farbige Faltblätter, und damit eure Flotte recht widerstandsfähig ist, macht ihr sie mit Stearin oder Wasserglas wasserdicht. Tja und dann? »Gute Fahrt und ahoil«

28,5 <In �I

3T

--

----

---

-

-- -

-

--

--

-

--

15,5cID

Die Ed\en 1 und 2 und die Ed\en 3 und 4 müßt

ihr jeweils bis an den Mittelbruch falten (Abb. 1). Die Arbeit wenden, durch einen senkrechten Bruch halbieren, die linke Seite (Abb. 2) und

dann die rechte Seite bis zum senkrechten Mittel­ bruch falten. Die Arbeit nach oben zusammen­ klappen, das Ganze auf den Kopf stellen und schon ist die Geldtasche mit zwei Fächern fertig.

1

_

--T-"-

l

l

1. 3

5

=

1

·

---

--

---

--

-

1=§==

2

2 ,. ... ---�

LJ.--->u5.

3.ulf..

(Je.ldlau.he

mit 2 Färbern und Klappe

Hierfür braucht ihr ein rechted\iges Faltblatt,

ungefähr 28,5 mal 15,5 cm. Ihr faltet das Blatt

zum Buch und öffnet es wieder. Ed\en 1 und 4

an den Mittelbruch falten, Ed\en 2 und 3 eben­

falls. Spitze 5 auf die Ed\en 1 und 4 an den

Mittelbruch falten, Spitze 6 auf die Ed\en 2 und 3

ebenfalls bis zum Mittelbruch falten (Abb. 3). Senkrechten Mittelbruch kniffen, linke und rechte

Hälfte bis an diesen falten (Abb. 4 und 5), Arbeit

wenden, obere und untere Hälfte an waage­

rechten Mittelbruch falten (Abb.

6).

Die Arbeit

von rechts nach links aufeinanderfaIten, auf­ stellen und aus einem Fach die ein gefaltete Ed\e ziehen und über die Geldbörse schlagen.

Ein kleiner Schnitt dient zum Einsted\en der

Lasche (Abb. 7).

(10)

Wimpel

Gi"lande

leU

Tüle

Haus

Einkaufsnetz

/

8

(11)

4--- -2

1.

Das Zell

2.

rvaJ N.eli

Das Zelt ist die Grundstellung zur Gruppe 2 der Faltarbeiten. Ihr nehmt wieder ein quadratische8 Faltblatt. Ecke 1 zeigt auf euch zu und wird auf Ecke 3 gefaltet. Das Zelt wird gedreht und aufgestellt. Wenn ihr viele bunte Zelte gefaltet. und aufgestellt habt, schmückt ihr eure kleine Zeltstadt mit bunten WImpelgirlanden. Dazu braucht ihr bloß kleine Zelte im Bruch um eine Schnur zu klappen und zusammenzukleben.

rvaJ /)inkauI1nelK.

Für eure Püppchen läßt sich aus dem Zelt ein reizendes Einkaufsnetz herstellen. Ihr faltet das Zelt (Abb. 1), dann Ecke 4 auf 2 (Abb. 2), dreht die Arbeit so, daß Ecke 5 (oder richtiger die Spitze) auf euch zu zeigt und macht die Einschnitte wie ihr auf Abb. 3 seht. Ihr faltet die Arbeit vorsichtig auseinander, nehmt die gegenüberliegenden Seiten als Henkel zusammen und legt ein Bauklötzchen zum Beschweren in das Netz.

rvie {jirlande

'-"

3

'--

111_---;.2

Wenn ihr nun· zwei gleichfarbige Einkaufsnetze nach dem Auseinanderfalten an den Außenkanten aufein­ anderklebt, zwei andersfarbige Netze ebenso behandelt und diese Doppelnetze an den Mittelpunkten auch aneinanderklebt und immer so weiter, zum Schluß alles auf einen Faden zieht, dann erhaltet ihr eine bunte Girlande zum Ausschmücken des Zimmers oder des Gartens anläßlich eines kleinen Festes. Solche Girlanden könnt ihr mit der gleichen Arbeitsweise auch aus abgerundetem Papier herstellen.

3

3.

1

'lJie

7JÜle

Wollt ihr aber lieber Kaufmann spielen, dann klebt ihr euch gleirn erstmal Tüten in allen Größen. Ihr laltet

das Zelt, die Ecke 1 wird aufgeklappt und etwa 1 c m von Edle 3 erneut gefaltet (Abb. 2). Die Kante a

wird leicht mit Leim bestrirnen und auf die untere Kante geklebt. Die Ecke 4 wird nach hinten um­

gebogen und festgeklebt. Die überstehende Kante b wird abgeschnitten. »Bitte sehr, wieviel Pfund Bonbons dürfen es sein?«

'lJaJ m.ä.ueheunännehen

Zum Ausschmücken eures Kaulladens oder zum Dekorieren des Schaufensters nehmt ihr ein paar recht bunte Tüten, schneidet die Offnung der Tüten rund, malt lustige Gesichter darauf und stellt sie auf. Es entstehen drollige Männchen und Zwerge, wenn ihr ihnen noch eine Eichelschale mit Stiel als Pfeifchen in den Mund steckt, durch die Spitze ein Büsrnel aufgeräufelter Wolle als Haare zieht und Papierringe als

Ohren anklebt.

maJ

'J{;UW

Das Einkaufsnetz

3 Aus dem Zelt lassen sirn auel1 kleine Häuser falten, die wiederum ganz anders aussehen als die, die ihr aus einem Buch gelaltet habt. Von einem Zelt faltet ihr Ecke 2 auf 4, schlagt sie wieder zurück und wendet die Arbeit. Ecke 2 wird nun zum senkrechten Bruch gefaltet, Ecke 4 ebenfalls. Jetzt müßt ihr die Arbeit wenden und das Haus aufstellen. Fenster und Türen malt ihr auf. Wenn die Häuser Fensterläden erhalten sollen, schneidet ihr das obere Blatt ein, klappt die Läden nach außen und malt die Fensterkreuze auf das 7-weite Blatt.

Die T(jte Das Räucher. männchen /

,3-/ , / , / ,

L�

___ L---"'t_,,,<-<-2�. --' ___

�,

5.

(12)

Fächer

Pl'ilsche

Blume

TÜl'kenFez

Tpeppe

Fangspiel

8eche"

10

(13)

1. _---

.., DasoeduJds5pleJ • � 1 1 1. --- ----5 ()

<:...!t..

5

'<:...

,(,-- 20em » 1

..-\11

5

1.

I

I

1

j

1 '

2/

Der BeCher

Die kleine Treppe

3'>

6 2.

>

]..

21

2.

Dieg

rva (ße.elter..

Fehlt eum zu eurem Würfelspiel ein Trudelbemer, so faltet ihr eum einen. Natürlim kann man ihn aum als Trinkbemer verwenden, aber da weimt bei Benutzung das Papier smnell auf und die Freude dauert nimt lange, Ihr faltet also ein

Zelt und knifft die Ed<e 2 zum Mittelpunkt der Linie a (Abb. 2), Die Ed<e 4 wird über die Ed<e 2 nach remts gefaltet

(Abb.

3),

Ed<e 1 und Ed<e

3

biegt ihr jeweils nam außen bzw. unten um und smon ist der Becher fertig, Fädelt ihr einen

Faden, der doppelt so lang ist wie der Bemer, durm den Becherboden und befestigt ihn mit einem Streichholz, so könnt ihr eum ein kleines Pussel- oder Geduldsspiel herstellen, An dem Fadenende befestigt ihr eine große Perle und versumt, die Perle in den ßedIer zu werfen. Probiert's nur, ihr werdet sehen, was für einen feinen Spaß das madIt.

r7Je.t

'7JiilkeJ'LILZ

Braumt ihr zum Fasming einen Fez, so faltet ihr eudI einen Becher in Großformat (ungefähr 52 mal 52 Dm), streidIt ihn smön rot an, befestigt eine Troddel aus schwarzen Papierstreifen von außen am Boden und stülpt eum den Fez auf den Kopf.

'f)ie '7JUPfU

Für euer Kaspertheater braudlt ihr zu dem neuen Stüd< eine Treppe als Kulisse, Ihr werdet euch also eine aus redIt

starkem Papier falten, Zuerst faltet ihr ein Bum, biegt die Ed<en 1 und

2

nadI unten auf die Ed<en 5 und

6,

wendet die Arbeit und faltet die Ed<en

3

und

4

ebenfalls nach unten auf 5 und

6.

So entsteht eine kleine Treppe. Bei der großen Treppe ändert sidI die Technik etwas, Aus einem großen RedIted< (ungefähr

20

mal 55 cm) faltet ihr eine Zieh­ harmonika, indem ihr alle drei Zentimeter einmal nach oben und einmal nadI unten knifft, Brüche mit dem Fingernajlei sdIön stark einfalzen. dann habt ihr eine prima Treppe,

?Jie. rpr..ülehe.

Für die Fasmingszeit, die ja sdIon im November anfängt und lose Streiche und Possen erlaubt, müßt ihr euch unbedingt

eine Pritsche madIen. Mit ihr kann man einen herrlidIen Krach vollführen. Ihr nehmt ein Zeichenblod<blatt (Din A

4-Format) und faltet es in 2,5 cm breite Treppen. AdIt Stufen kommen da heraus. Nun müßt ihr sieben Holzspänchen oder

Pappstreifen (je 14 cm lang) in die Brüme der Vorder- und Rüd<seite einlegen. 8 cm werden mit festem Papier umwid<elt

zu einem festen Griff und verklebt. Die beiden Außentreppen bemalt ihr recht bunt und originell, passend zum Kostüm.

(j)e.r.. (l...alle.nr.o.ek

Aus der Treppe könnt ihr auch hübsdIe Faltpüppchen als Tischdekoration, Weihnachtsengel oder sogar Märchenfiguren herstellen. Aus Plastilin modelliert ihr den Körper und den Kopf. Eine knallbunte Treppe wird zum Rod<, wenn ihr einen Faden hindunnzieht und um die Taille bindet. Die Augen sind kleine Perlen und die Haare Wollreste. Um den Hals könnt ihr eine ganz kleine Treppe als Halskrause ziehen oder auch einen andersfarbigen Faltenmantel lose um die Schultern legen. Wenn ihr einen Märchenkönig haben wollt, dann müßt ihr ihm noch eine kleine Krone falten.

rJ) er.. (l ffi?h

er..

Einen Fächer braudIt ihr entweder zu eurem Faschingskostüm oder aber audI für die PüppdIen. Er läßt sich ganz einfach aus der Treppe herstellen, wie es die Abbildung zeigt. Vergeilt aber nicht, ihn mit gemalten Blumen, Sdlmetterlingen oder anderen hübschen Mustern zu verzieren.

r7Jie (ßlume.

Euer Kostüm oder die Faltenröd<e der Weihnachts engel oder Faltpüppchen könnt ihr natürlidI aum noch mit Faltblumen verzieren. Uazu verwendet ihr den Fächer, zieht die Treppen auseinander, bis die beiden Außentreppen zusammen­ geklebt werden können und zieht den Faden, der die Blume zusammenhält, in. der. Mitte fest.

3.

2 roße Treppe

!

1.

§

Der Faltenrock q)

j

Die PritSChe

2.

Die Blume

(14)

Scheune

Haus

-- --__

-.j

Hundehütte

Zaun

-Bank

Stuhl

Geldtasch

mit einem Fach IJ.

KloppE'

(15)

7JaJ

']{)aw

Aus der k l e i n e n Treppe (4 Stufen)

könnt ihr auch ein Haus falten. Die

kleine Treppe öffnet ihr (Abb. 1 ) und

führt Punkt 5 an den oberen Bruch,

haltet mit dem Daumen fest und faltet

die Ecke 1 auf 4, dabei schlägt sich

Punkt 5 nach innen und es entsteht

Punkt

7.

Mit Punkt

6

verfahrt ihr

genauso wie mit

Punkt 5

und dann

faltet ihr Ecke 2 auf 3, wodurch sich

Punkt 8 bildet (Abb.

4).

Bitte dreht

die Arbeit um, malt Fenster und Türen

drauf, klebt die Esse aufs Dach und

stellt euer Haus auf.

(j)ü ']{)undehütle

In eurer kleinen Stadt leben natürlich

auch Hunde und damit die Bellos und Karos auch ein Dam über ihrem Hundekopf haben, baut ihr ihnen eine Hundehütte. Ihr faltet ein Haus

und legt dann nur die Ecken

2

und

9 nam remts um (Abb. 2).

(j)ie Jeheune

Wenn ihr ein Dorf bauen wollt, dafln brau(nt ihr aum Smeunen. Die lassen sim sehr einfam aus der Hundehütte falten. Ihr müßt nur

nom die Ecken 1 und 10 nam links

umlegen und dem Smeunentor eme andere Farbe geben.

1

--

---, ---- 5, , , , ' ..

-

-

--

-

---

--

-

-

--5

-

-

---

--- --- 6

r

--

---

-

--

-3

'�J.'

-

---

;

'

,

'\

,/

,,,

6.><-'

5 --�--

-

--

-

---«---- 6 , , , ' ,

'

, " , , • 1 1

1.

1 _____________

2�2.

'+ 3 EI

3.

,1 8 , , DasHaus 1 -.:::-::.:

!.-S;

, , , 2

'6'---­

I , r • � __ _.::/

6 ,..

t

1.

o

1

2.

8

0

, 6 Die HundehLltlp. 9 , 10 10 , I , 3 1 , 1 3 2. 1 1 8

1

.

2.

Die Scheune 9 10 9 10 1 3 1 1 4 � 8 , 9

1.

1 2

2.

1. 1 2

5.

1

3.

8

1 .

"'

Die8ank

\

r

:-::-q

'--

_____ _

/,,1

2. 1 .'

2.

, , 8 1 �-- --3 It 2 . • • 5

\

---:4

, , , 11

l��

,-- -, , , , '" --

-

...:;.

:

3.

11:

, , , , , ,

'W

4 .

DieGeldtasche mit einem fad! und l(Jappe

([)ie

rJ3ank

In den Parkanlagen eurer' Spielzeugstadt wollt ihr Bänke aufstellen, damit die »Bewohner. sich ausruhen und erholen können. Es ist gar nilnt smwer, aus einer bereits gefalteten Scheune eine Bank anzufertigen. Ihr klappt den Teil

1-2

zur Dachlinie 7-8 nam oben, die Ecken 4 auf 1 und

3

auf 2 (Abb.

2).

Dann öffnet ihr 'mit dem homgeklappten Mittelstück (Sitz) die Seiten wie­

der etwas. indem ihr den Sitz herunter klappt. Lehnt ihr nun den Sitz fest an die Seiten­

wände, dann braumt ihr die Bank nur noch

aufzustellen.

rJ)er

Stuhl

Auf die gIeime Weise entsteht aum ein Stuhl. allerdings müßt ihr dazu ein Rechteck ver­ wenden und die Treppen quer kniffen.

f},LLdtauhe

mit einem Fach und Klappe

Aus der kleinen Treppe lällt sim ebenfalls ein

Geldtäschchen entwickeln. Ihr faltet zuerst die Smeune. das könnt ihr ja schon, dann dreht

ihr dieselbe. so daß die Damlinie 7-8 nam unten

zu liegen kommt und biegt den Teil 1-2 im

Brum

5:6

nam innen (Abb.

2).

Jetzt werden die

Ecken 3-1 2 und 4-1 1 zum Mittelbrum gefaltet

(Abb.

3).

Zum Schluß wird Teil 3-4 als Klappe

darübergelegt

.

Vergeßt auch nimt das auf Seite

6

besmriebene selbstgemamte Kleingeld, denn das

braumt ihr ja zum Einkauf in eurem Kinder­ kaufladen.

(16)

Maus

schwein

,

Kaspel'fheatef'

BflieFumschlag

OfFene"S"ieF

(17)

f--

----

-

---- - -'--

.

5- - - - -- -- - - -. -

6-I-

-

-

-

---

-

-

-

--1 2

1.

Lt 3 I I 1 't 2 1 6 1 ________________ .1 I I I , I L ________________ �

2.

I

;�Jr

���

--

--���.�

���3=.

====;6['

2

s.

2.

1.

2

3.

5.

DerBrief "' , I "' , I "' , 1 I "' , 4- I I -�)<'

---t---2

, , I I , "' I , , "' I

1.

I ' 1 2

6.

Die Maus

1.

1

2.

Das Sthwein 3 -

--

-- -1

3.

...

fj)ie

Jliow

Mit den vielen Faltfiguren, die ihr euch nun schon im Schweille eures Angesichts gebastelt habt (nicht wahr, man muß ganz schön aufpassen, aber es macht auch viel Spaß), könnt ihr ganze Geschichten erzählen hzw. spielen. Jetzt z. B. könnt ihr die Feldmaus in die Stadt ziehen lassen und von den aufregenden Erlebnissen der kleinen Mäusedame berichten. Wenn ihr dazu dann noch immer ein paar gefaltete Mäuse über die Bühne laufen laßt, dann hat das eine feine Wirkung. Zu einem Mäusdlen müßt ihr als erstes die klaine Treppe falten und wieder auseinanderziehen (Abb.

1).

Dann faltet ihr Ecke 1 und 2 auf 4 und

3,

schlagt Ecl,e 1 bis zum Mittelpunkt des Mittelhruches nach unten um, falzt aber mit dem Finger­ nagel nur die Hälfte der schrägen Bruchlinie (mit a be­ zeichnet, Abb. 2), klappt die Ecke 2 auf den Mittelbruch

6

und haltet mit dem linken Daumen a fest, dabei schlägt sich Ecke 1 von selbst zu einer Spitze ein, die parallel zu a läuft (Abb.

3).

Bitte wendet die Arbeit und macht es mit 4, dann mit

3

und

2

genauso wie mit Ecke 1

(Abb.

4

und

5).

Jetzt klappt ihr die zu Spitzen gewordenen Ed,en

1

(Abb.

6)

und 4 zur Mitte um und faltet die Spitzen zum Punkt

7.

Das sollen die Ohren sein, die Augen malt ihr auf und das Schwänzchen näht ihr aus Wolle ans andere Ende. Wenn ihr meint, daß es nötig wäre, 'l:ie ht ihr noch ein paar Fädchen als Barthaare durchs Schnäuzchen bzw. Näschen.

0aJ J-ehtmi.n

Habt ihr ein Mäuschen gefaltet, könnt ihr ganz leicht daraus ein Schweinchen machen, nur müßt ihr ein anders­ farbiges Papier nehmen. Ihr faltet das Mäuschen ohne Ohren (Abb. 1), Spitze 1 klappt ihr jetzt nach rechts (Abb. 2) und dann zur Hälfte nach links zurück, so daß

die Spitze 1 nach unten zeigt (Abb.

3).

Dann wendet

ihr die Arbeit und faltet die Spitze 4 genauso, Spitze

3

dagegen schlagt ihr nur zur Hälfte nach rechts und zwar so,

8 "-"' "' "' "' "' "' "' , , "'

+

1 "' "' / "' / "' / "' / "' / "' / "' / / "' / 5 "' "' / 6

daß die Spitze gleich nach unten zeigt (Abb. 4). Oie Arbeit

wird wieder gewendet und Spitze 2 wie a gelaltet. Das kleine

Dreieck, das nom übriggeblieben ist, knifft ihr zum Smwänz­ chen (Abb. 5). KnWt ihr aus verschieden großen Faltblättern die Schweinchen, könnt ihr eine ganze Schweinezumt aufmachen und ihnen gleich noch Zelte oder Häuschen aus der kleinen Treppe als Smweinehütten bauen.

1Jer. 13r.itt

Wie ihr euch sicher schon denken könnt, ist der Brief wieder die Grundstellung zu einer ganzen Reihe von Falt­ arbeiten, nämlich zu der der Gruppe 4. Ein quadratisches

Faltblatt liegt vor euch. Ecke 1 wird auf a gelegt, Bruch

geknifft und wieder aufgeklappt, Ecke 4 auf 2 gelegt. Bruch geknifft und wieder aufgeklappt. Den Mittelpunkt, das Kreuz, das in der Mitte entstanden ist, kennzeichnen wir. Nun wird Ecke 4 zum Mittelpunkt gefaltet, Ecke 2 ebenso. Es erleichtert die Arbeit, wenn ihr erst die gegenüher­

liegenden Ecken faltet. Wenn ihr nun die Ecken 1 und

3

auch zum Mittelpunkt faltet, erhaltet ihr einen offenen

Brief (Abb.

2).

Faltet ihr aber die Ecke 1 etwas über

den Mittelpunkt hinaus, so könnt ihr die überstehenden Ränder mit Klebstoff bestreichen und den Brief verschlie­ ßen, und er sieht dann aus wie ein richtiger Brief­

um schlag (Abh.

3).

fj)aJ :J(,aLpeuellualer

Aus einem recht bunten Faltblatt, das auf jeder Seite

möglichst eine a·ndere Farhe hat, könnt ihr ein kleines

Taschenkasperletheater anfertigen. Ihr faltet den offenen

Brief, wendet die Arbeit und faltet Ecke

5, 6

und

7

zum Mittel­

punkt. Die Arbeit wird wieder umgedreht und nun zwei

Einschnitte, wie Abb.

4

zeigt, angebracht. Die Fenster­

läden werd.en nach außen aufgeklappt (Abb.

5).

In die

Mitte der Bühne könnt ihr noch einen selbstgemalten und ausgeschnittenen Kasper stellen oder kleben.

8 Das Kasperletheater

�.

8

3 't 1 I I I I Z 3 2

5.

4 1

2.

't.

15

(18)

16

. ,

stehen

Himmel

und

Hölle

steppdecke

PFeFfel'-u.Salz­

(19)

______________

3.

I I , I A " ' , " S-- --, , , , ---.,. -- ", , , , ---;----f- --�--., , ' , \ � �/ /' \ ______

_ _ _ _ _ _ _

(�

J

'\ I

�"'

_

I I

�....,.,t'---4---

'

1�

.

__!

' I I I ! __. _ _ _ �---J---- __ ..! _ _ _ �-- -,----4 3 - --- -1 2 1

Vati hat bald Geburtstag. Bestimmt würde er sich sehr freuen, wenn ihr ihn mit einem kleinen selbstgebastelten Geschenk überraschen würdet. Ein kleines Kästchen für seine Kragenknöpfe ist schnell hergestellt. Ihr faltet einen Brief (Abb. 1), Ecl<.e 1 und

2

wird bis zur Mitte gefaltet, die obere Seite ebenfalls [Abb. 2). Die Arbeit wird bis zur Figur 1 geöffnet und gedreht (Abb.

3).

Wieder werden beide Seiten 1 -4 und

2-3

bis zur Mitte und dann zurück gefaltet (Abb. 4). Rechts und links bis zum Bruch A und B müßt ihr nun die Arbeit einschneiden, wie es Abb.

5

zeigt. Jetzt wird die Arbeit vollständig geöffnet und so gedreht, daß eine nicht eingeschnittene Spitze (Abb.

6)

vor euch liegt. Die ein­ geschnittenen Enden faltet ihr an den senkrechten Brüchen um und stellt die erste Seitenwand eures Kästchens auf (Abb.

7).

Die gleirn.e Arbeit wiederholt ihr mit der gegenüberliegenden Seite und srn.lagt die ver­ bliebenen zwei eingeschnittenen Teile narn. innen darüber, (Abb. 8).

Das Kästrn.en ist fertig (Abb.

!:J).

Wollt ihr euer Kästroen mit einem Deckel versehen, müßt ihr aus einem etwas größer geschnittenen Faltblatt ein zweites Kästchen anfertigen. Wer Lust hat, kann das Kästrn.en norn. verzieren und den Deckel mit einem Henkel srn.mücken.

, • , ---" . , ;" " I , �. Die SteppdeCke , 'V�� , , '� , _____ __ __ ..J ___ -1�

1t.

I ; I I I I I , ____ , _ -_ _ I-___ J. ___ ' , , ,

6.

rJ)ie JleppdR.eke

, -. , , , , , " , ' . ' , Das Kästchen

Für die Puppenbettrn.en in eurer Puppenstube braurn.t ihr neue Steppdecken; die alten sehen srn.on gar zu unansehnlicll aus. Nehmt ein farbiges Glanzpapierblatl, das marn.t sirn. beson­ ders srn.ön, und faltet eurn. neue. Als erstes wird der Brief gefaltet, dann wird die Arbeit umgewendet und norn.mals zum Brief gefaltet (Abb. 2). Jetzt habt ihr einen Doppelbrief. Nun wendet ihr wieder um. Hier treffen die vier losen Ecken aneinander. Ihr srn.Jagt jede einzelne Ecke so weit wie möglich narn. innen um und srn.on ist die Steppdecke fertig. Wenn ihr sie ganz besonders srn.ön maroen wollt, dann könnt ihr noch an die Innen­

ränder ein Zacken- oder Blümrn.enmuster malen.

](Ji mmel

und ,}()ö1le

Ein lustiges Pnsselspielzeug ist '»Himmel und Hölle« aus FaJtpapier. Ihr werdet eure Freude daran haben. Zunärn.st faltet ihr einen Brief zu einem Doppelbrief und malt die gegenüber­ liegenden Ecken bunt. Rern.t leud:tend und grell die Hölle und srn.ön zart und hell den Himmel (Abb. 1). Die untere Hälfte wird nun auf die obere geklappt (Abb. 2). Dann müßt ihr mit dem rern.ten Daumen und Zeigefinger in die Tütrn.en der rern.ten Seite (vorn und hinten) greifen und mit dem linken Daumen und Zeigefinger in die linken Tütroen. Wern.selseitiges Aufziehen läßt einmal den Himmel und einmal die Hölle sehen. Wer ge· srn.ickt ist, der kann das gegenseitige Aufziehen sogar mit vier Fingern einer Hand bewerk· stelligen. Stellt ihr aber »Himmel und Hölle« einfach auf den Kopf, so habt ihr ein

reizendes Salznäpfrn.en hervorgezaubert.

1-)Iimmel und Hölle"

,1 2 , , 8 ,5

fS

",

-, , , , .

1.

3 , \ , , , \ I , \ I , , I , I I '6 , 5

... 1 ,.. a --� , 2 " 1 lf

4

.

3.

17

(20)

Hemdhose

18

Dampfe"

. � ..

Bett·

Flasche

Stiefel

Untettseeboot

(21)

1

3

/

-"

(

/

I

/

-'1

O,e - ,

2

, l

�----�--, ,

r-..,..,�

/'

--

--', �

= , 4 l

1

�--�

I

J

3'

7

1

j

1

a

-iM . p'� ml l • E�s ,

rJ)ie (JJaulte

Eine Flasme. aum nett als Weih namtsbaumsmmuck verwendbar, !,öilOen wir aum aus versmiedenfarbigen Blättern falten. Die Ausgangsfigur hierzu ist der Doppel brief. Den Doppelbrief wendet ihr um und knifft alle vier Ed,en wieder zum Mittelpunkt. Es ist ein dreifamer Brief entstanden. Diesen wendet ihr wieder u m und smiebt eine Ecke vom M ittelpunkt aus nad, außen bzw. nam oben und klappt das Teil auf zum Flasmenhals. (Abb. 3).

rJ)er J-üe./Rl

Zum Aussmmücken eures Kaufladens faltet i h r einen Stiefel. Aus dem Brief faltet i h r zunäcl,st eine Flasme und smiebt das dem Flasmenhals gegenüberliegende Teilmen genauso vom M ittelpunkt nadl außen bzw. unten auf, wie den Flasmenhals (A bb. 2). Das remte Teilcilen wird aum aufgesmoben, aber nam innen geklappt (Abb. 3). Nun wird c auf a geklappt und tüchtig ge­

falzt, besonders an der remten Seite, die sehr dick ist. Der Stiefel ist fertig (Abb. 4).

'lJampJ..e.l mit WJei

uen.

Wollt ihr gern den Bau eines neuen Bootmodells kennen lern e n ? Wie wär's mit einem Dampfer? Habt i h r die Flasme gefaltet, müßt i h r. genau wie beim Stiefel, die E(1<e

1

vom Mittelpunkt aus nam unten smieben, so daß die OHnung c entsteht (Abb.

1).

Die Ecken 2 und 4 müßt ihr nam außen biegen und die OHnung c auf a klappen (Abb. 2). SdlOn kann der neue Dampfer vom Stapel laufen, getauft

werden und seine Jungfernfahrt antreten. Allerdings zur letzteren müllt ihr ihn erst mit Stearin oder Wasserglas wasserd idlt machen.

rJ)aJ (]Je.U

Aus dem Dampfer könnt i h r ganz le imt ein Bettmen falten. Ihr faltet a lso den Dampfer (Abb. 1 ). Die O ffnung c wird nam unten

gefaltet und die rechts und links ü berstehende Ecke unter die Seiten der Spitzen 2 und 4 gestecid. Die Arbeit bitte wenden und die gleime Arbeitsweise wiederholen (Abb. 2). Wenn ihr das so entstandene Bettmen auseinanderspreizt, dann könnt ihr es

aum als Gondel oder Kanu verwenden.

'lJaJ

rtlnleue.e.htJol

'ne Wolke f ü r die Erweiterung eurer Flotte ist ein Unterseeboot. Wenn i h r' das Bett

gefaltet habt, brau mt ihr bloß die Edlen 2 und 4 vorsimiig nam unten ;r.u biegen.

Die Faltarbeit müßt ihr dabei leimt öffnen, damit sie nimt einreißt. E i n Hechteck

rollt ihr zu einem kleinen Sehrohr und steckt es in die Mitte zwismen die nam u nten geklappten Ecken. Nimt wahr, jetzt habt i h r smon eine ansehnlime Flotte von versmiedenartigen Smiffen b",isammen ?

'iJie }(5emdhtJle

Ein bißmen k n i fflig ist es, eine H emdhose zu falten. Man kann sie zwar nid,t a n ­ ziehen, aber es mamt Spaß, i hre En tstehung zu sehen. Außerdem könnt i h r sie als Ware fü r eure n Kaufladen gebraumen. I hr knifft zuerst eine Flasme und zieht die Ecke n neben dem Flasmenhals ebenfalls nam außen. Das sind die beiden Hosenbeine. Nun dreht die Arbeit, wie eum A b b. 2 zeigt. Dann müllt i h r sie wenden (Abb. 3). Die remte, die linke und die obere El1<e wird aufgesmlagen (Abb. 4). Die zwei hinten l iegenden Ecken müßt i h r ebenfalls auffalten (Abb. 5). Die Seiten a und b werden n u n nam vorn bis zum M ittelpunkt geialtet und dann die Arbeit gewendet. » Bitte sehr, Herr Ka ufmann, wieviel Hemdhosen sollen wir liefern ?«

• 1 . Jas BeH I L

/I�"

I I

r

--1.

n

2. Dds UnterseeblX) � I ,

'(

L

-.

"

" .... -"

1. �

/

/_ -)

,/1: .

"

I

'

I

/ • / DIe Hemdhose

'�

,

;

/'0. •

'« .

/ 6 .

(22)

20

r

::

:

Der Garnwickel ; , , , , , , , / , / , , , , 1. , , " , , / / , , , , , , , , !t , , , , , 1 , , , , , , , , , , , , / , , , , " I , " I ,/ • • 3 1 , , ,

[>

/ , ,

, i

.... , I

!t>(

/

�",

�/ 'X

'

"

" ,

3

j

I '"

--==,*=:;::

•.

:=:==;�

/

=-/i X X:

,

b , , , , , / , , , , ,

(j)a

{ja'lllwiekel

/ " '" / I , 1 " I " '" I I " ,, / I , , / 2' 1 " I' I

't

.

-

---

1

2*

• , , +5 , , , , , , '* , 3 , , , , , , , , , , , , / , , , , , , , , , , / , / , , , , , , , , , , 1 , / 2

, a'

, ' , , ' , .' • , , , , , , , ,

5

.

, , , , , , , c

3,

, , , , , 6---.--..,.;-, , , / Die Hose , , , , , , • , , , , 0 0 , , , a G 't " " "

)

/

/ 3

" , ' , '

,

, , , , / ' ' , f //

1.

, , , , �----

'>(

� , , , / / / /

/

/ , '

/ '" 3'" " / .. , : I ,/ " , I ... , . / " --"l __ _ _ ___ _ ___ I.:: ____ _ '" /1 "2 ' " / I "-1�__' ____________ �--� "

/

/

:

-" , Das Tischtuch X / , ' / " / . / " , _ _ _ _ _ -� - -_ _ --- - -4--- _ .. / I 1 "-/ . ' / , ' l ' 1

Aus der Flasche könnt ihr aum einen Garnwickel für euer Stickgarn herstellen. Ihr müßt nur alie Ecken genauso aufsmieben wie den Flascllenhals und smön fest falzen.

(j)ie 1(Jo.U

1 Ebenfalls für euren Kaufladen - ihr habt eine Textilabteilung aufgemacht - könnt ihr Höschen falten, gleim einen

bunten Stapel, und sogar in versmiedenen Größen. Ihr fangt mit einem Garnwickel an und wendet diesen (Abb.

2)

,

Die Ecken

1 , 2. 3

und

4

faltet ihr von i n nen nam außen, so daß wieder ein quadratisches Teil entsteht (Abb.

3).

Die unter Punkt 5 liegeude Ecke zieht ihr hervor und die gegenüberliegende Ecke unter Punkt 6 ebenfalls. (Abb.

4).

Jetzt biegt i hr die Ecken 1 und

4

zum Mittelpunkt (mit sdl\varzem Punkt gekennzeichnet), dadurch entsteht auf

Punkt 5 eine hochstehende Spitze. D ie Ecken 2 und 3 biegt ihr auch bis zum Mittelpunkt um, so daß Punkt '6

ebenfalls eine hochstehende Spitze erhält (Abb. 5). Die Hosenbeine (a und

c)

werden nam hinten aufeinander­

gefaltet, und damit ist die Hose fertig. Reinsteigen kann man allerdings nicht, a ber lustig sie h t sie aus.

Oie Windmühle

'iJaJ uiuhlueh

Mit dem Tischtuch beginnt wieder eine neue Faltgruppe, die Gruppe 5, zu deren Faltarbeiien die Grundstellung

ein Tischtuch ist. Ein quadratisches Faltblatt liegt vor euch. Ihr faltet Ecke 1 auf Ecke

3,

öffnet sie wieder und

macht das gleid1e mit E cke

2,

die auf

4

geknifft wird. Die Seite eins-zwei und drei-vier (obere und untere) müßt

ihr zum Mittelpunkt falten und wieder aufklappen. Die rechte und linke Seite wird ebenso behandelt (Abb.

3).

Die untere und die linke Seite wird zum M ittelpunkt gefaltet und die Ecke 1 dabei als Spitze nam oben geknifft

(Abb.

4).

So wird es mit allen vier Ecken gemacht. Die Arbeit m uß gewendet werden (Abb, 5) und nun kann

das fertige Tischtuch auf einen Puppentisch gedeckt werden.

'lJie 7Vindmiihle

Wenn der Wind so recht um eure Nasen pfeift, dann macht es Spaß, mit einer Windmühle herumzulaufen, Mit vollen Hacken bläst er in die Flügel und die drehen sim lustig. Wenn dann n och jeder Flügel eine andere Farbe hat u nd mit d uniden Punkten verziert ist. dann gibt das ein feines Bild. Versumt's nur mal. Ihr faltet das Tisch­

tum (Abb.

1)

und drückt die vier hochstehenden Spitzen i n Uhrzeigerrichtung um. Auf die Mitte legt ihr eine dünne

runde Pappsmeibe (Groschengröße), piekt eine Stecknadel mit Perlknopf hindurm in ein Holzstöckmen, biegt sie

hinten um und knipst die Spitze ab. Auf genügend Spielraum achten, damit die Mühle sich leicht und locker dreht.

(Die ({Jau_

Eine Vase - aber nur zur Dekoration - könnt ihr ebenfalls aus dem Tischtudl falten, Abb. 1 ist das Tisd1tueh,

Spil:l:e 1 wird nath links und Spitze 3 nach rechts umgelegt (Abb. 2). Die Ecke 6 wird nach hinten auf die Ed,e 8

geklappt und die Spitze

2

und 4 nach reehts und links umgebogen (Abb. 3). Die Arbeit etwas drehen und die

Vase ist fertig,

\

6

4 1\

\

(

I " , , , , , , ' / ' - ---

--3.

1 Die Vase 1 3 --2 , 1 , , , , , " , . ,------;. ' , " 6 IV ,

2.

3 , , , - -- -��

(23)

,

6arnwickel

Tischtuch

Hose

Windmühle

Vase

21

(24)

Der Doppelkahn r.... .

\

1

"c.-� 3 1 , , , , , , , ,,� I " , , , , ,/ r ... I I ,, '; : '" • .. Das Zauberboot

1.

- - -. -, , , . , , , . , , , , , , , , , "

3

.

2 " ... : 2' , t ,

j

,

"

2

,; ''" 1 • I " ... I "'-L'��" , I � ... " , , , ' , I ... ' " . , , . • , " I ... , I f " /' ,

3.

-

'/-

"

,,"

r h _-1_ -. ... ... I , " � � ., \ • • "T -,;;;..,,1'''''''.- : 1 rk b a " , ,; I ... I , , , f ' I "-1 "" I ... f , I " I , , , , , " I I ' " � I .... " ' ... , ,

Die Geldbörse .itZl_

5 ,

2.

, , , lt , , • , , , , , , • , , , , , , , , , , • , • ' " Der Kutter 2 , , 6

2.

�.

1.

("!Jet

r!Joppelkalm

Mit dem Bau des Doppelkahns könnt ihr wieder eure Flotte erweitern. Ihr faltet das Tischtuch. Die hO(l1stehenden Spitzen 1 und 2 werden nach außen umgelegt, so daß die Seite 1 und 2 am Mittelb)'uch liegt. Die Spitzen a und 4 werden genauso behandelt, so daß die Seite 3 zu 4 ebenfalls am Miitelbruch liegt (Abb. 2). Wenn ihr nun die Spitzen

1 und 4 sowie 2 und 3 nach hinten aufeinanderfaltet, ist der Doppelkahn schon fertig zur Ausfahrt.

{}eldbMu mil f..UJei (].ii.eltellt

Aus einem Tischtuch läßt sich auch eine Geldbörse, die zwei Fächer hat, falten. Die hochstehenden Spitzen werden, wie beim Doppelkahn, zum Mi ttelbruch gefaltet (Abb. 2). Jetzt müßt ihr die Spitzen 1-4 und 2-3 nach hinten falten, wie die Abb. 3 es euch zeigt. Die Arbeit wird dan n im Mittelbruch nach hinten zusammengekla ppt. Abb. 4 zeigt die fertige Geldbörse .

0aJ !llaube.riJ.().o[

Eine lusiige Spielerei ist das Zauberboot. Ihr faltet wieder zuerst das Tischtuch, biegt Spitze 1 und 2 nach oben zur

Mittellinie und knifft die Spitze 3 nach oben (Abb. 2). Spitze 4 bleibt unverändert. Ecke 7 wird nach hinten auf

Ecke

5

gefaltet, das Segel ist nach rechts hin offen (Abb. 3). Nun beginnen wir zu zaubern : Spitze 1 nach unten biegen

und die hintere Spitze 3 ebenfalls nach unten auf Spitze

1

legen, Arbeit entgegen der Uhrzeigerrichtung drehen (Abb. 4).

Die Spitze 2 bildet jetzt das Segel und zeigt mit der offenen Seite nach links. Die Spitze 1 und

3

kann man be­

liebig oft hin- und zurückfalten, so verändert sich dauernd das Segel, ohne daß die Arbeit gewendet werden muß.

Und nun hokuspokust tüchtig drauf los.

0e'l :Kuller.

Aus dem Zauberboot könnt ihr außerdem mit einem

F

al

t

gr

iff einen Kutter

zaubern. Ihr braucht nur die Spitze

4

nach

innen zum Mittelpunkt zu falten (Abb. 2).

:K.ahn

mit

('ji.te

ltluJJl

el'L

Wenn ihr mit eurer Flotte zum Fischfang ausfahrt, dann braucht ihr natürlich auch Kähne mit Fischkästen, um eure

reiche Beute gut unterzubringen. Ihr

f

altet ein Tischtudl, bi

e

gt die Spitzen 1 und 2 zur Mittellinie um und schlagt

die Spitzen 3 und 4 auf (Abb. 2). Die Ecken 3 und

4

werden nun nadl unten zum Mittelpunkt gefaltet (Abb. 3),

a und b ebenfalls und dann nach hinten umgelegt.

([Jet {l}O-lJel

Jetzt schaffen wir uns sogar einen kleinen Zoo an. Wir beginnen mit einem Vogel. Dazu habt ihr doch auch Lust,

nicht wahr? Also, ihr

faltet

wieder die Tischdecke (Abb. 1). Dann wird die Arbeit vollständig geöffnet und Ecke 4

nach hinten zum Mittelpunkt geialtet (Abb.

2). j

etzt müllt ihr die Ecken 1 ,

2

und 3 wieder zu hochstehenden Spitzen

falten (Abb.

3).

Spitze 1 und 3 müßt i h r nach hinten aufeinanderfalten uml

nach

unten klappen. Dabei ist die Ecke 4

vorsithtig herauszuschlagen (Abb.

4). Nun

malt ihr noch die Augen und den Sdwabel aul den Kopf und die Flügel

erhalten ein

buntes

Gefieder.

,

4.

, , , , , , , , , , • , • , , , , , , , , , . .

a��-�-

_

-_�_-�-b

���

r

,,

;

,

��

7

"

,

I ' , ,'" , ,, '" - -" ! , 3 , , , . , , , / ' , ' , '

3.

, , , " , ,

,

"'ahn mit Fischkasten

... .. .... . . .. �-, ' .---='I 3 , , ".. ,; " I " , " _ _ _ _ -'- :."I'!.. -, ... ' ". _. I " I " I .. . ... ', I ,," I " .. I ... .. ' " I .. t .� .. I. 't / I ... , .. ,. ----.., --- - --J\.,---j---- -� .. t /' , ... , .-.. I ,/ , "', I / .. I �/ t .. , I ,," ' , I " ' ' I ' ,I� !.. ___ �<---_

-�:"""'--T

I "I .. I " , ,,, I ,, " . " ..

,

' 1 . . '

2.

/4 � ···' , '. "--- -- -Der Vogel , , ,

,

" , I , , , ,/ " ... I

,

, ' , " �-- - --

hr

-

-�.

3.

(25)

Kutter

-...0 .. __.. _-.

Zaubef'kahn

-I

Geldbör

se mit

2Fächern

Doppe/kahn

Vogel

Kahn mitFischkasten

(26)

2'1

< , , , -1 1

1.

, , . t , 3'

1.

, ,

2.

, , , , , , ' . , 3 Die Ente , ,

2.

, I Die schwimmende Ente

1

B

3.

3

d

1

1

Das zweite Tier in e urem Zoo wird eine Ente, die auf dem Rasen um­

herwlltschelt. I h r müßt den Vogel flliten u nd die Füße (Ecke

1

und 3)

z u r J-liilfte nach oben fal ten (Abb. 2), ])IIS Weibchen bemalt i h r grau-weil!

und rias Männchen, der Erpel, bekommt e i n grü nbun tes Feder.kleid.

A llS dem Vog('! zau bert i h r e i n s fix d rei ,-,;n" sdlwi m m e n d e Ente,

wenn ihr die Fiif1c (Spi tze 1 und

3) iew!,ils

ni1ch i n nen wpgschl"i-!t.

rvie (]lede'lmaw

Der nädlste Geselle im Tierbesti1nd w i rd eine Fledermaus, d i e erst i n

den Abendstunden auf Nahrungssuche geht. Das Tischtuch iJffnet i h r

wieder u nd ialtet EcI<e 2 und 4 nllch hinten b i s z u m Mittelpunkt

(Ahb, 2). Die

Ecken 1

und 3 werden wieder zu hOfhstehenden Spitzen

geknifien (Abb. 3), D i e Ecken fi und 8 m ü ßt i h r nach h i nten lI ufein­

and!'l'kIHppen, so daß d i e Spitzen 1 u n d ;} die Flü gel der Flederm a u s

er�:eben (Abb. 4). Ist d a s nicht e i n nettes ki" ines Tierchen geword en ?

1 8 1 .' , •

1.

2

4.

2 " , I , , " I " I ' (,- ---;----)

-,---- -: ', ' " : ', I " I I ' .. ... " L " --- ---' . _ _ _ _ )\ ... - - . --1--- -.. I ,, ', " I I / I " I ... , ." I ... , " I · ... , _ __

��

{

-

--

-

_:

_____ � I Z. , , ' • ' " ,, : Die Fledermaus , , ...,1 __

113

' • 1

4.

, : " , . , " •

rf)ie (]lllnder.

• ,. 6 8 • , , , I ," .3 - - --- ,---- -r ---

-

-, , , " .. I I / I l ' I " � .. L ,/ I , -..:a. I .... I ___ __ 1- -___ ... ____ _ ... _ _ • I /, I , . , I ,' � \ • ,,' ' \ I .

Die Flu nder

_ _ _ _ _

,�

-

_ _

;

_ _ \ _ _ I

1.

,

/

.

:

2 :

<-.i<'----'''' ••••• __ _ • ..J

=--11-- ,-

- -8.

3.

1 <> d " b • /, , •

" /

, , � • , •

V

, , , , , , 1 a 2

Das Fliegerdreieck

C

d b

1 a 2

Aus dem Tischtuch milcht. i h r euch n u n gar noch eine Flunder. Das ist ein Fisch, der wie

breitge klopft aussieht. . Also, das Tischtuch falten, wieder öffnen und d i e EcI<en 2 und 4 nach

hinten zum M i ttelpu nkt falten und die Spitzen 1 und

3

hochstellen, wie bei der FledermIlus

(Abb. 2). Doch jetzt geht es anders weiter. Die Spitze

1

nach links umlegen und die Spitze

3

nach oben (Abb. 3). Arbeit wenden und der Flunder noch das Gesicht aufmalen. Weitere Tiere

fi.ir den Zoo bastelt i h r später.

rf)m (]lielJet.dt.eieele

Damit fängt n u n wieder eine neue Gru ppe an, und zwar die Gruppe 6. Das Fliegerdreieck ist

d ie Ausgan gsstellung für die folgenden Faltarbeiten. Also faltet erst einmal dieses. Das

q ua d ratische Fa lt bl att, das vor euch l iegt, diagonal falten, wie es die punktierten Linien der Abb.

1

zeigen und wieder öffnen. Die Seite d wird mit der linken Hand in der Mitte gefaßt und die Seite b mit der rechten. Beide Seiten werden nach innen auf die Mitte der Seite a gefaltet Die

dabei entstehenden Tüten müßt i h r fest kniffen, dann ist ein doppeltes Dreieck oder eben

das » Fli egerdreieck« entsta nden,

('Der. (]liefJe'l

Natürlich bauen w i r als erstes a u s dem Fliegerdreie.ck einen Flieger. Abb. 1 zeigt noch einmal

das Fliei-!erdreieck. Nun m ü ssen die Ecken

1

u nd 2 b i s zur Ecke 5 (obere Spitze) gefaltet werden

(Abb. 2). Die neu entstandenen Ecken 6 und

7

werden b i s zur Mitte nach oben gefaltet (Abb.

3),

geörrnet u nd narh unten gefaltet (Abb. 4). I hr müßt n u n wieder öffnen u nd die entstllndenen

Hriiche ben utzen, um d i e Ecken 6 und 7 zu h ochstehenden Spitzen zu falten (Abb. 5). Aus einem

zweiten Fa lt blatt wird der Schwanz nadl Abb. 6 angefertigt und i n den Flieger bis zur Spitze ( p u n kt 5) hineingeschoben, Die Spitze (5) wird soweit nach h inten umgefaltet, bis die Spitzen

Ü und 7 überstehen (Abb.

7).

Der Flieger wird jetzt zusall1mengeknifft 'u nd kann zu m ersten Flug

starten. Trudelt e,', so ist der Schwanz zu leicht; er muß entweder länger gemacht oder verstärkt

werd e n . Damit die vielen Flieger, die i h r euch b a u t, au seinandergehalten werd en I,iinnen, malt

i h r am Iws ten die Schwänze jeweils mit einer an deren Farbe aus.

1

s.

6.

(27)

Ente

Fliegerdreieck

Flunder

Schwimmende

Ente

,

fledermauS

Flieger

25

(28)

26

,

rJ)et Ji!hmeLlerlinfJ

rJ)et:

(f...lo.ult

1 4

\

: I , , ' \ , I ,

,

"

1

I I \ • I ' , , z 3

Noch einfacher als ein Flieger ist ein Schmet­ terling, Wieder faltet ihr zuerst das Flieger­ dreiem (Abb. 1). Die Emen 1 und 2 werden nach unten gefaltet (Abb. 2). Die beiden mitt­ leren senkrechten Brüche müßt ihr jeweils nach außen auf die Bruchlinien a und b falten (Abb. 3). Nun noch schön farbig angemalt, Fühler angeklebt und schon kann der Schmet­ terling davonflattern, hinaus in den lauen Sommerwind.

Aus dem Schmetterling könnt ihr mit einigem Geschim gar einen Frosch entwimeln und so der Natur 'lin Schnippcheri schlagen. Das wird so gemacht : Ihr faltet Eme 2 auf Eme 1 (Abb. 2), und dann Eme 3 über diese beiden Emen hinweg nach links, wie es euch Abb. 3 zeigt. Eme 3 wird dann bis zum Mittelbruch zurüm nach rechts geknifft (Abb. 4), dann wieder nach links zum Mittelbruch, mit der Eme zur Spitze 5 zeigend, und wieder zurüm nach rechts zum äußeren Bruch (Abb. 5). Die Emen 1 und 2 werden jetzt nach rechts gelegt und die Eme 4 genauso geknifft wie 3, nur entgegengesetzt. Eme 1 wird

zurüm nach links gelegt und die Arbeit gewendet (Abb.

6).

Wenn ihr nun die Emen

3 und 4 ein ganz klein wenig nach außen aufzieht, die Faltarbeit grün anstreicht, dann hat sich, oh Wunder, aus einem Schmetterling ein Frosch entpuppt.

, , , , , a b " , \ , , , Der SchmeHerling

rJ)et 7]eulllJw.pJ

"'---Ein lustiger Blasekobold mit einer richtigen Teufelsfratze, der sogar die Zunge rausstemt, ist mit ein bißchen Geduld bald hergestellt. Ihr faltet zuerst das Flieg(lrdreiem (Abb. 1). Eme 1 und 2 werden nach oben zur Spitze 5 gefaltet (Abb. 2).

Jetzt müßt ihr die neu entstandenen Emen

6

und 7 erst nach

oben, dann nach unten falten und die Spitzen aufstellen, wie beim Flieger (Abb. 3). Die Arbeit wird gewendet und die

Emen 3 und 4 ebenso gefaltet (Abb. 4). Nun müßt ihr die

jetzt nach unten stehenden Spitzen {\ und 7 mit beiden

-'inden festhalten und in die auf euch zu zeigende offene

pitze kräftig hineinblasen. Der Teufel spitzt seine Hörner .md stemt mit Begeisterung seine Zunge heraus. Vergeßt aber nicht, noch schnell eine richtige Fratze aufzumalen, dann wirkt der Kopf noch viel ulkiger bzw. teuflischer.

1 : 2

1.

.---:;. ,

1

5 .. 5

s.

Der Frosch

'!Jet

1Jall

Aus einem quadratischen Faltblatt könnt ihr sogar einen Ball falten. Ihr werdet es nicht glauben, weil ein Ball ja bekanntlich rund ist. Nun, über­ zeugt euch selbst, ob ihr mit eurem selbstgebastelten Ball nicht wunder­ schön spielen könnt. Ihr faltet wieder ein Fliegerdreiem und biegt die Emen

1 und 2 nach oben zur Spitze

5

(Abb. 1). Die neu entstandene Eme

6

faltet

ihr bis zum senkrechten Mittelbruch (Abb.

2),

die Eme 1 wird an die am

Mittelbruch liegende Eme

6

nach unten gefAltet (Abb. 3) und die dabei

nun entstandene Ecke 8 wird nach unten, zwischen die offene Seite der Eme

6

(mit a bezeichnet), geschoben und festgeknifft (Abb. 4). Mit der Eme 7 wird

genauso verfahren (Abb.

5),

dann wird die Arbeit gewendet und die gleiche

Arbeitsweise bei den Ecken 3 und 4 wiederholt (Abb.

6).

Jetzt müßt ihr

nur noch sehr kräftig in die offene Spitze hineinblasen und den Ball prall mit Luft füllen. Mit dem so entstandenen kleinen runden Spielzeug habt ihr viel Spaß und noch mehr, wenn euer Kätzchen mitspielt.

, : 5 , , ,

5 .

5 3 6 . Der Ball • • • , . . hier Fe&thalten ,

1.

(29)

Schmetterling

8al!

Fposch

Te ufeISKOpl

(30)

28

2.

1 �;. 3 3

3.

1.

De�Würfel

1.

2

' -_ .... _ -­ • 5 2 .... ---

-4-. �5

Das Körbchen 2 , 4 3

rIJer 7tJür/-el

Wenn ihr einen Ball fertig gefaltet habt, die Spitze

5

und

0

smarf

einmal nam hinten, einmal nam vorn zum Mittelpunkt, und dann ·

wieder zurück knifft, nun in die Spitze

0

pustet, könnt ihr aus

diesem vorsimtig und ganz leimt einen Würfel formen.

Ein Einkaufskörbmen für eure Püppmen könnt ihr ebenfalls remt lejmt aus Papier falten. Ihr müßt, namdem ihr das Fliegerdreieck gefaltet habt, die Arbeit etwas drehen und die Spitze

5

nam oben zur offenen Seite des Dreiecks falten und wieder zurücksmlagen (Abb. 2). Ecke

1

wird nam unten zur oben entstandenen Brumlinie gefaltet, Ecke 2 ebenfalls und in die Ecke

1

eingesmoben (Abb.

3).

Die Arbeit wird gewendet und die Ecken

3

und 4 in der gleimen Weise ineinandergesmoben. Das Körbchen wird geöffnet, dabei müssen die ineinandergesteckten Seiten etwas festgehalten und die beiden anderen nam außen gedrückt werden. Ein wie ein Fliegersmwanz geknifftes Remteck ergibt einen Henkel, der in die ineinandergesteckten Seitenwände gesmoben und festgeklebt wird. Aus buntem Papier hergestellt, kann ein solmes Körbmen aum eine sehr reizvolle Gesmenkverpackung sein und z. B. mit Oster­ eiern gefüllt werden.

5 '+

1.

6

2.

DieWindmühle B

rtJit. 7tJindmüItLe

Zur Gruppe 7, also der letzten, gehören Faltarbeiten, die keine gemein,

same Grundstellung haben, sondern durm völlig versmiedene Faltungen entstehen. Eine sehr leimte Arbeit ist zum Beispiel die Windmühle. Ihr faltet das quadratisme Faltblatt diagonal und smneidet die Ecken bis

zur Hälfte ein, wie es Abb.

1

zeigt. Dadurm sind 8 E'cken entstanden,

die fortlaufend numeriert werden. Auf eine Nadel mit einem Glaskn

o

pf

smiebt ihr eine Perle und durmstemt von oben nam unten die Ecken

1, 7,

5

und

3

und den Mittelpunkt (Abb. 2). Nun fädelt ihr wieder eine

Perle auf die Nadel und nagelt die Mühle an einen Holzstab. Sollte die Spitze etwas durm den Stock hindurm gucken, so steckt ihr einen Korken auf die Nadelspitze, damit sim niemand stim!. Wenn ihr keinen Stab habt, könnt ihr eum selbst einen aus Papier herstellen. Den Doppel, bogen einer Zeitung rollt ihr diagonal ganz fest von der einen Ecke zur gegenüberliegenden und klebt sie dort fest. Der Stab wird oben und' unten glattgesmnitten und mit einem Streifen aus farbigem Krepp­ papier spiralförmig umwickelt, damit er remt hübsm aussieht. Ubrigens kann man an einem Stab aum drei Windmühlen befestigen, das mamt viel Spaß, wenn ein ordentlimer Nordwest durm die Straßen pfeift.

(J)it.

::K..laluhe

Wir falten ein Quadrat nam Augenmaß (Abb.

1),

Ecke 2 auf 1 , Ecke

3

auf

4

(Abb. 2). Nun fassen wir die Ecken 1 und 2 mit der remten Hand und smlagen kräftig durm die Luft. Mit einem Knall öffnet sim die Klatsme und die Ecken

3

und

4

springen auf. Wir seblagen die Ecken wieder in ihren alten Brum zurück und können die Klatsebe mehrere Male benutzen.

3

1.

1 2

(td

2.

f----Iv'-t--..,

Die K la tsche

(31)

Kbirbchen

Windmühle

Klatsche

Würfel

,

29

References

Related documents

In theory, all the parameters of the antenna have an effect on the performance of the antenna, which include the two bevel angels on both sides of the metal plate, the size of the

I think over time you know tennis stops being as fun and becomes more of something you just do and you wanna get better and the only time you’re having fun is when you’re winning

The causes of diagnostic errors in sonography during traumatic injuries of the bones of the middle zone of the face are fractures without displacement of fragments

It was shown that the optimal model for a two-layer network with MLP structure, consisted of 25 neurons in its hidden layer and used trainlm as its training function,

Chunsheng et al (2012) Explained a Geographic Routing Oriented Sleep Scheduling Algorithm .ie, Geographic routing is assumed to be the most potential routing scheme in wireless

This paper deals with the Hydro pumped energy system using Doubly Fed Induction Generator (DFIG) that can be Efficient and Effective Energy Storage System

We can use Bayes’ Theorem to help us compute this conditional probability. What is

Then we developed an efficient architecture of EnDAS which is suitable for the mobile cloud to address these issues, where we utilized the TMT module and the