Top PDF Die Auswirkungen von Gewinn- und Entscheidungsbeteiligung auf den Unternehmenserfolg

Die Auswirkungen von Gewinn- und Entscheidungsbeteiligung auf den Unternehmenserfolg

Die Auswirkungen von Gewinn- und Entscheidungsbeteiligung auf den Unternehmenserfolg

es die Datenlage zulässt- eventuell verzerrende Einflüsse herauszufiltern. Beobachtbare Unterschiede zwischen Un- ternehmen können durch die passende Wahl der Kontroll- gruppe bereits mit Hilfe von Querschnittsdaten berücksich- tigt werden. Anhand verschiedener Merkmale der Beobach- tungen mit einer Neuerung werden hierzu möglichst ähn- liche Vergleichsbeobachtungen ohne diese Neuerung aus einem Pool von Firmen bzw. Personen ausgewählt. Die- se Auswahl geschieht mithilfe des sogenannten „Matching- Verfahrens“. 1 Dabei kann sich die Suche nach Beobach- tungen mit und ohne ein bestimmtes Organisationssystem mit möglichst ähnlichen Eigenschaften bei vielen relevan- ten Charakteristika als schwierig erweisen. Eine Alternati- ve stellt deshalb das „Propensity-Score Matching“ dar, bei dem für alle Beobachtungen die Wahrscheinlichkeit, eine bestimmte Maßnahme einzuführen, geschätzt wird. Im An- schluss wird eine Kontrollgruppe gebildet, die eine mög- lichst ähnliche Wahrscheinlichkeit hat, eine organisatorische Änderung vorzunehmen. Der Erfolg des Matchingverfah- rens lässt sich beispielsweise über Tests hinsichtlich der Be- seitigung vorher messbarer Unterschiede zwischen den Mit- telwerten der verwendeten Variablen überprüfen. Bei einem erfolgreichen Matchingverfahren sollten diese Differenzen nicht mehr vorhanden sein.
Show more

8 Read more

Der Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk: Auswirkungen auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb

Der Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk: Auswirkungen auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb

Dieser Ansatz beruht auf der Annahme, dass Beschäf- tigten im Installationsgewerbe am ehesten mit denjenigen Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk vergleichbar sind, die aufgrund ihrer Charakteristika im Falle einer Beschäf- tigung in der Dachdeckerbranche in ähnlicher Weise vom Mindestlohn betroffen wären. Durch eine doppelte Diffe- renz der von einem bindenden Mindestlohn betroffenen und der nicht betroffenen Beschäftigten in beiden Branchen lässt sich zudem für abweichende Trends zwischen den Bran- chen kontrollieren. Dies setzt jedoch voraus, dass sich die Beschäftigung von Personen mit und ohne bindenden Min- destlohn ohne Mindestlohnregelung in ähnlicher Weise ent- wickelt hätte und keine indirekten Auswirkungen des Min- destlohns auf die nicht von einem bindenden Mindestlohn betroffenen Beschäftigten in den beiden Branchen bestehen. Im Ergebnis (Zeile 2 in Tab. 2) haben westdeutsche Be- schäftigte des Dachdeckerhandwerks mit einem bindenden Mindestlohn eine um sechs Prozentpunkte reduzierte Wahr- scheinlichkeit, im darauffolgenden Jahr weiterhin in der Branche beschäftigt zu sein. Bei einer gegebenen Betrof- fenheitswahrscheinlichkeit von durchschnittlich 5,5 % zwi- schen 1997 und 2007 impliziert dies eine um 0,3 Prozent- punkte reduzierte Weiterbeschäftigungswahrscheinlichkeit auf Branchenebene (analog zu Ansatz 1). 9 Für Ostdeutsch- land reduziert sich die Wahrscheinlichkeit einer Weiterbe- schäftigung in der Dachdeckerbranche für die von einem bindenden Mindestlohn betroffenen Beschäftigten um 2,8 Prozentpunkte. Dies entspräche bei einem durchschnittli- chen Anteil der betroffenen Personen von etwa 20 % ei- ner um etwa 0,6 Prozentpunkte reduzierten Weiterbeschäfti- gungswahrscheinlichkeit auf Branchenebene. Während bei- de Ansätze für Ostdeutschland somit zu sehr vergleichbaren und negativen Auswirkungen auf die Weiterbeschäftigungs- chancen kommen, deutet die Abweichung beider Ansätze für Westdeutschland hingegen darauf hin, dass die zugrun- deliegenden Annahmen teilweise verletzt sind. So könnten die Ergebnisse ein Hinweis darauf sein, dass mindestlohnbe- dingt weniger qualifizierte durch gut qualifizierte Beschäf- tigte substituiert werden und somit auch Beschäftigte im Dachdeckerhandwerk ohne einen bindenden Mindestlohn indirekt vom Mindestlohn betroffen sind. Die Ergebnisse für Westdeutschland können somit nur bedingt als verläss- lich eingestuft werden. Zudem können die Ergebnisse beider Ansätze verzerrt sein, wenn ein Betrieb mindestlohnbedingt vor allem die Beschäftigten mit einer geringen Motivation oder Fähigkeit entlässt, da diese unbeobachteten Faktoren
Show more

24 Read more

Havel, Patrick
  

(2005):


	Reliabilität der funktionellen Magnetresonanztomographie am Beispiel motorischer Paradigmen.


Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät

Havel, Patrick (2005): Reliabilität der funktionellen Magnetresonanztomographie am Beispiel motorischer Paradigmen. Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät

Bei Hornak (1999) und Genovese et al. (1997) werden technische Schwierigkeiten, die sich überwiegend mit dem Gerät befassen, betrachtet. Solche Probleme führen häufig zu Störungen in den Bildern, sogenannten Artefakten. Das können, wie bereits oben aufgeführt, Bewegungsartefakte, oder Artefakte aufgrund der Magnetfeldhomogenität sein. Die Empfänger für die emittierten Hochfrequenzimpulse können auf Grund einer falschen Abstimmung ebenfalls zu Artefakten führen. Das gleiche gilt für fehlerhaft eingestellte Gradientenspulen, die eine falsche Ortsauflösung liefern. Es gibt Artefakte, die sich durch den konkreten Messaufbau eines Experiments ergeben können, wie zum Beispiel Einstreuungen von Videosignalen über Leitungen, die durch den Kernspinraum zu einer Videobrille führen. Auch individuelle Unterschiede in der Anatomie und Physiologie der Probanden, zum Beispiel die Auswirkungen der Körpergrösse und Masse auf das Magnetfeld können einen Einfluss auf die Messung nehmen. Eine vollständige Abhandlung über Artefakte bei Kernspinmessungen würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen.
Show more

70 Read more

Auswirkungen mehrjähriger ökologischer Bewirtschaftung auf ausgewählte Bodeneigenschaften, dargestellt am Beispiel des Versuchsfeldes Gülzow

Auswirkungen mehrjähriger ökologischer Bewirtschaftung auf ausgewählte Bodeneigenschaften, dargestellt am Beispiel des Versuchsfeldes Gülzow

Die Untersuchungen zur Korngrößenzusammensetzung (Tab. 2) bestätigen in beiden Bewirt- schaftungssystemen den sandigen Charakter des Oberbodensubstrates bei eindeutiger Domi- nanz der Feinsandfraktion (66,1 % bzw. 63,2 %). Der Tonanteil tritt hingegen deutlich zurück (5,9 % bzw. 6,7 %). Insgesamt stimmen die prozentualen Anteile der geprüften Korngrößen- klassen in ökologischen und konventionellen Prüfvarianten nahezu überein (Ausnahme Grob- schluff), so dass von einer Konsistenz des Bodens als Voraussetzung für weitere Prüfungen ausgegangen werden kann. Als vorherrschende Bodenarten wurden schwach tonige bzw. schwach lehmige Sande ausgewiesen.
Show more

6 Read more

Regenwurmzönose   Auswirkungen von kupferhaltigen Pflanzenschutzmitteln auf die Bodenfruchtbarkeit unter Nutzung von Regenwürmern als Indikatoren am Beispiel Weinbau

Regenwurmzönose Auswirkungen von kupferhaltigen Pflanzenschutzmitteln auf die Bodenfruchtbarkeit unter Nutzung von Regenwürmern als Indikatoren am Beispiel Weinbau

Ziel der biologischen Zustandserfassung war die Darstellung eingetretener Wirkungen von Kupferbelastungen auf die Bodenzönose im Qualitätsweinbau auf der Grundlage aktuell vom JKI erhobener Daten zur Belastungs- und Expositionssituation an 16 repräsentativen Stan- dorten. Die Auswirkungen von Kupfer auf die Bodenfruchtbarkeit bei Sonderkulturflächen wurden unter Nutzung von Regenwürmern als Indikatoren unter realen Feldbedingungen bestimmt. Das Methodeninstrumentarium für die biologische Bestandsaufnahme bei Anwen- dungen kupferhaltiger PSM wurde weiter entwickelt und methodische Vorgaben für länger- fristige Beobachtungen der Auswirkungen auf Indikatororganismen validiert. Aussagen zu Anpassungseffekten von Indikatorarten an Kupfergehalte im Boden und zum Einfluss von standortbezogenen Faktoren, Bewirtschaftungsweise, Bodenbearbeitung, Pflanzenschutz- management auf bioverfügbares Kupfer liefern einen Beitrag zur Bewertung der Nachhaltig- keit landwirtschaftlicher Produktion als Grundlage für die Beratung von Behörden und der Betriebe des ökologischen wie konventionellen Anbaus. Die Untersuchungen zu den Auswir- kungen auf das Bodenleben dienen als wissenschaftliche Grundlage für die Nutzen- Risikoabschätzung des Wirkstoffs Kupfer in Verbindung mit seiner Aufnahme in die Liste genehmigter Wirkstoffe nach Artikel 78 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009.
Show more

38 Read more

Systemwirkungen einer "Biogaswirtschaft" im ökologischen Landbau: Pflanzenbauliche Aspekte, Auswirkungen auf den N Haushalt und auf die  Spurengasemissionen

Systemwirkungen einer "Biogaswirtschaft" im ökologischen Landbau: Pflanzenbauliche Aspekte, Auswirkungen auf den N Haushalt und auf die Spurengasemissionen

Die Biogaswirtschaft erlaubt jedoch nicht nur die Vergärung von Gülle und Stallmist, sie ermöglicht gleichzeitig auch die Nutzung von sonstigen Ernterückständen wie z.B. das Erbsenstroh, die Aufwüchse von Rotationsgrünbrachen und Zwischenfrüchten, etc., die sonst keine Verwendung im Betrieb finden und die für eine Kofermentation in der Biogasanlage geeignet sind. Dadurch kann den Ackerflächen im Sommer bzw. Herbst organische Substanz entnommen werden, die teilweise hohe N-Gehalte aufweist und bei frühzeitiger Mineralisation zu Emissionen ins Grundwasser (Ni- trat) bzw. in die Luft (Lachgas) führen kann. Die konsequente Vergärung dieser Ernterückstände in einer Biogasanlage dürfte nicht nur zu erheblich höheren Gas- und Energieausbeuten führen, sie bewirkt zugleich eine entsprechende Steigerung der verfügbaren Menge an organischen Düngern und erhöht damit die Möglichkeiten des Betriebes zur gezielten Düngung der besonders N- bedürftigen Kulturpflanzen. Werden die diesbezüglichen Potenziale in einer üblichen Fruchtfolge eines ökologisch wirtschaftenden Gemischtbetriebes genutzt (insbesondere Zwischenfruchtauf- wüchse und Körnererbsenstroh), können nochmals etwa 30 bis 40 kg N/(ha a) "eingesammelt" wer- den, die als zusätzliche mobile N-Quelle zur gezielten Düngung der Kulturpflanzen im Frühjahr zur Verfügung stehen (siehe Tab. 1). Unter Berücksichtigung der Verluste bei der Lagerung bzw. Aus- bringung, resultiert bei einem solchen Verfahren nahezu eine Verdoppelung der zur Verfügung ste- henden mobil einsetzbaren N-Düngermengen. Ferner ist zu berücksichtigen, dass der Abtransport der in der Regel sehr N-reichen Ernterückstände und ihre Vergärung in der Biogasanlage zu einer deutlichen Reduzierung der Gefahr von Nitratauswaschungsverlusten einher gehen dürfte. Wie stark die Auswirkung eines solchen Systems auf die Erträge und auf die N-Verluste sind, lässt sich derzeit nicht einschätzen, die positiven Ertragseffekte für die gesamte Öko-Fruchtfolge dürften je- doch deutlich über 10 % liegen.
Show more

14 Read more

Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohnes auf die Beschäftigung und den Arbeitnehmerschutz in der Abfallwirtschaft

Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohnes auf die Beschäftigung und den Arbeitnehmerschutz in der Abfallwirtschaft

Der Mindestlohn in der Abfallwirtschaft trat per Rechts- verordnung über die Aufnahme der Abfallwirtschaft in das Arbeitnehmerentsendegesetz erstmals zum 1. Januar 2010 in Kraft. Die Einführung des Mindestlohnes wurde bereits seit 2008 zwischen den drei Tarifpartnern der Branche Verdi, dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE) und der Vereinigung kommunaler Arbeitgeber- verbände (VKA) insbesondere vor dem Hintergrund eines erheblichen – vor allem über die Lohnkosten ausgetrage- nen – Preiswettbewerbs verhandelt. Dabei wurden seitens der Tarifpartner vor allem die niedrigen Entgelte der pri- vaten Entsorgungsunternehmen und der vermehrte Einsatz von Leiharbeitskräften beklagt, deren verstärkter Einsatz vor der Mindestlohneinführung ein wichtiges Instrument zur Kostensenkung darstellte. 1 Der zwischen den drei Tarifpart- nern ausgehandelte Mindestlohntarifvertrag trat schließlich zum 01.01.2010 mit einem flächendeckenden Mindestlohn in Höhe von 8,02 Euro bundesweit in Kraft. Der Mindest- lohn lag somit etwas unterhalb der niedrigsten Lohngrup- pen des vorher gültigen Tarifvertrages TVöD-E für die kom- munalen Arbeitgeber, war jedoch deutlich niedriger als die untersten Stundenentgelte des mit dem BDE ausgehandel- ten Tarifvertrages. 2 Der Mindestlohn gilt für alle Beschäf- tigten der Abfallwirtschaft, d.h. auch für Leiharbeitskräfte. Der derzeit aktuelle Mindestlohntarifvertrag hat eine Lauf- zeit bis zum 31.12.2012 und sieht einen Mindestlohn von 8,33 € pro Stunde vor.
Show more

28 Read more

Afrikanische Flüchtlinge und Migranten:'Sturm auf die Wohlstandsfeste Europa'?

Afrikanische Flüchtlinge und Migranten:'Sturm auf die Wohlstandsfeste Europa'?

Die staatlichen und volkswirtschaftlichen Kosten der gegenwärtigen Flüchtlingswelle innerhalb Westeuropas sind ungleich verteilt. Deutschland, das 440.000 der insgesamt 670.000 Asylbewerber des Jahres 1992 in Westeuropa beherbergte, ist davon besonders stark getroffen. Der Mangel an Solidarität zwischen den EG-Partnern und zwischen Deutschland und seinen osteuropäischen Nachbarn ist kurzsichtig, wegen der unabsehbaren politischen, ökonomischen und sozialen Folgen (s. u.). Andererseits ziehen aber sowohl Empfänger- als auch Herkunftsländer aus der Migration durchaus auch kurzfristig Gewinn, z. B. durch Ausbeutung billiger mobiler Arbeitskraft, durch induzierte Güter- und Dienstleistungstransfers, durch Geldüberweisungen, etc. (). Schon jetzt leisten die Migranten z.B. in Deutschland einen beträchtlichen Beitrag zur Finanzierung des sozialen Netzes, der nach Untersuchungen des Rheinisch-Westfälischen Institutes für Wirtschaftsforschung allein bei den Zuwanderern zwischen 1988 und 1991 unter Abzug der Start- und Sozialhilfe, Überbrückungsleistungen etc. bei netto DM 41 Mrd. liegt (). Dem stehen allerdings die Kosten der Herkunftsländer durch den Verlust an "Human-Kapital" und die sozio-kulturellen und sozialen Kosten für die "entsendende" Familie oder Dorfgemeinschaft - und last not least für den Migranten selbst - gegenüber. Aus vielen Gründen sind daher Kosten und Nutzen der Migration kaum vollständig zu erfassen. Das gilt bereits für den wirtschaftlichen und sozialen Nutzen, aber erst recht für die menschlichen Kosten: wie hoch soll beispielsweise der Schutz von Folter bedrohter politisch Verfolgter in Deutschland in Mark und Pfennig bewertet werden ? Auf diese und andere Wert- Fragen kann keine noch so ausgefeilte cost-benefit-Analyse eine Antwort geben; hier sind politische und ethische Grundsatzentscheidungen gefordert. Trotzdem sollen im folgenden einige Zahlen genannt werden, die die Dimension des Problems verdeutlichen.
Show more

15 Read more

Zeller, Raphael
  

(2019):


	Die Auswirkungen von Hypoxie und simulierter Schwerelosigkeit auf das purinerge, hämatologische und psychoneuroendokrine System.


Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät

Zeller, Raphael (2019): Die Auswirkungen von Hypoxie und simulierter Schwerelosigkeit auf das purinerge, hämatologische und psychoneuroendokrine System. Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät

Es ist noch völlig unbekannt, welche Auswirkungen die reduzierten G-Kräfte auf die menschliche Physiologie haben und inwiefern es möglich ist, diese durch erdgebundene Modelle identisch abzubilden. Theoretisch müsste die Körperposition der Probanden während der Bettruhephase um bis zu 9,5 Grad (mit dem Kopf als höchsten Punkt) gekippt werden, um die lunare Gravitationsbeschleunigung auf der Erde zu simulieren 9 . Jedoch kann eine Validierung dieser Annahme erst mit einer erneuten Rückkehr zum Mond erfolgen. Bei der Durchführung der P l a n H a b - Studie hat man sich dazu entschlossen, die Bettruhe Interventionen (NBR, HBR) in horizontaler Körperposition durchzuführen. Von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus sollte zunächst eine Grundlagenforschung erfolgen, welche die Interaktion zwischen einer durch Bettruhe verursachten Inaktivität und Hypoxie analysiert. Wie schon bei der Auswahl des Hypoxiegrads kann davon ausgegangen werden, dass mögliche Interaktionen zwischen Hypoxie und Schwerelosigkeit umso leichter aufgedeckt werden, je ausgeprägter diese vorliegen. Ein weiterer Vorteil der horizontalen Körperposition (im Vergleich zur einer gekippten Position) ist der verringerte hydrostatische Druck in den tiefen Beinvenen, wodurch das Thromboserisiko während der Bettruhephasen sinkt.
Show more

66 Read more

Jahresbericht 2006 des Instituts für ökologischen Landbau der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL)

Jahresbericht 2006 des Instituts für ökologischen Landbau der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL)

Leindotter (Camelina sativa L.) ist eine viel versprechende Ölfrucht im ökologischen Pflanzenbau. Ihre Wertschöpfung ließe sich steigern, wenn der bei der Ölgewinnung anfallende Presskuchen als Futtermittel genutzt werden könnte. Allerdings verbietet das Futtermittelrecht den Einsatz von Leindotter und daraus hergestellten Produkten. Anträge auf Änderung sind jedoch erst dann Erfolg versprechend, wenn wissenschaftlich abgesicherte Empfehlungen zu einer unbedenklichen Einsatzhöhe gegeben werden können. Daher wurden in einem Fütterungsversuch mit 192 männlichen Broilern (ISA 457) die Auswirkungen unterschiedlich hoher Anteile von Leindotterpresskuchen (LDPK) in einer ökologischen Ration auf die Mast- und Schlachtleistung untersucht. Es zeigte sich, dass bis zu 5% unbehandelter LDPK in der Futterration die Mastleistung sowie Schlachtkörper-, Fleisch- und Fettqualität mehr oder weniger unbeeinflusst ließ. Druckthermisch behandelter LDPK zeigte diesbezüglich negative Auswirkungen bis hin zu erhöhten Schilddrüsen- und Lebergewichten. Auf Grund der vorliegenden Ergebnisse kann zur Höhe des Anteils von Leindotterpresskuchen in einer ökologischen Broilermastration noch keine abschließende Empfehlung gegeben werden. Weitere Untersuchungen sind deshalb erforderlich.
Show more

29 Read more

Auswirkungen von Komposten und von Gärgut auf die
Umwelt, Bodenfruchtbarkeit, sowie die Pflanzengesundheit: Ökologische Bewertung der organischen Substanz

Auswirkungen von Komposten und von Gärgut auf die Umwelt, Bodenfruchtbarkeit, sowie die Pflanzengesundheit: Ökologische Bewertung der organischen Substanz

Das Ziel besteht darin, eine zahlenmässig nachvollziehbare Anrechnung der organischen Substanz in die ökologische Buchhaltung vorzuschlagen. Die einzelnen Punkte, wie bessere Wasserrückhaltekapazität, Erosionsschutz oder Krank¬heits¬unterdrückung, sind allein fast nicht abzubilden, weil ihre Wirkungen nur unter den spezifischen Umständen wie Trockenheit, Grossregenereignis oder spezielle Pflanzen-Krankheitserregersituation relevant sind. Als universelles Kriterium zu diesen Eigenschaften bietet sich das Einbringen von alternativer organischer Substanz an. In landwirtschaftlichen Ackerkulturen wird etwa Stroh eingebracht, in gärtnerischen Kulturen werden jährlich rund eine Million Kubikmeter Torf eingesetzt. Unter der Bedingung, dass es eine sinnvolle Korrelation zwischen der Menge an Kompost-C oder Gärgut-C mit Stroh-C und Torf-C gibt, scheint der Ansatz machbar. Stroh wird in grösseren Mengen nach der Getreideernte zur Erhöhung der Boden-OS in den Boden eingearbeitet. Daher stammen die Beispiele aus der Praxis. Mit der Einbringung von Stroh oder Torf ist auch der C-Sink über die Jahre abgebildet.
Show more

39 Read more

Merk, Stefan
  

(2003):


	Auswirkungen eines motivationsorientierten Sportprogramms auf die Psyche, die Körperzusammensetzung und den Metabolismus von diabetischen Jugendlichen.


Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät

Merk, Stefan (2003): Auswirkungen eines motivationsorientierten Sportprogramms auf die Psyche, die Körperzusammensetzung und den Metabolismus von diabetischen Jugendlichen. Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät

In dem Zeitraum eines Jahres vor Beginn des Sportprogramms kam es bei keinem der Teilnehmer zu einem hypoglyk¨ amischen Ereignis, bei dem er/sie auf Fremdhilfe angewiesen war. Dasselbe gilt f¨ ur die Dauer der Studie, was beson- ders erfreulich ist. Als leichte Hypoglyk¨ amien bezeichneten wir alle Blutzucker- werte unter 60 mg/dl, welche die Diabetiker ohne Fremdhilfe auffangen konnten. Die Anzahl der leichten Hypoglyk¨ amien wurde erfragt und sollte anhand des Diabetestagebuchs, soweit vorhanden, verifiziert werden. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Zahl der protokollierten Hypoglyk¨ amien nicht mit der anamne- stisch erhobenen Anzahl ¨ ubereinstimmte. Dies l¨ asst sich dadurch erkl¨ aren, dass z. B. einige Jugendliche erst nach Kohlenhydratzufuhr wegen eines Unterzucke- rungsgef¨ uhls ihren Blutzucker gemessen haben. Andere sagten, sie h¨ atten in der Aufregung der Hypoglyk¨ amie vergessen, die Werte zu dokumentieren. Bei aller Ungenauigkeit liess sich anhand der erhobenen Werte dennoch keine Zunahme der Frequenz von leichten Hypoglyk¨ amien nachweisen. Dies deckte sich auch mit dem subjektiven Empfinden der Studienteilnehmer. Statistisch auswertbar waren diese Angaben jedoch nicht.
Show more

135 Read more

Callegari, Jens
  

(2010):


	Vasoaktive Effekte von Brain Natriuretic Peptide auf den Lungenkreislauf im Modell der isoliert ventilierten und blutfrei perfundierten Kaninchenlunge.


Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät

Callegari, Jens (2010): Vasoaktive Effekte von Brain Natriuretic Peptide auf den Lungenkreislauf im Modell der isoliert ventilierten und blutfrei perfundierten Kaninchenlunge. Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät

Die pulmonal-arterielle Hypertonie stellt eine schwere Erkrankung mit einer stark eingeschränkten Prognose dar. Bedeutende pathophysiologische Mechanismen sind die Vasokonstriktion sowie der fortschreitende Umbau des pulmonalen Gefäßbetts. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu ansteigenden Plasmaspiegeln des B-Type Natriuretic Peptides (BNP). Diese korrelieren mit der Schwere der Erkrankung und gelten als prognostische Indikatoren. BNP bewirkt über den Natriuretischen Peptid Rezeptor Typ-A (NPR-A) die Generierung von zyklischem GMP. Die vasodilatierende und antiproliferative Wirkung zyklischer Nukleotide hat zur therapeutischen Anwendung cGMP und cAMP-generierender Substanzen wie NO, Sildenafil und Iloprost im Rahmen der PAH geführt. Zudem kann über die inhalative Verabreichung eine pulmonale Selektivität mit Vermeidung systemischer Nebenwirkungen erzielt werden. Zielsetzung der vorliegenden Arbeit war es, die hämodynamischen Auswirkungen von BNP auf die Lungenzirkulation zu untersuchen. Es galt zu prüfen, ob die Beeinflussung des pulmonal-arteriellen Drucks durch sowohl intravasale als auch inhalative Applikation möglich ist. Der Klärung bedurfte es, ob die beobachteten Effekte über cGMP vermittelt werden.
Show more

100 Read more

Biodiversität von agrarisch genutzten Ökosystemen in den Verhandlungen der COP 9 – Streitpunkt Agrartreibstoffe

Biodiversität von agrarisch genutzten Ökosystemen in den Verhandlungen der COP 9 – Streitpunkt Agrartreibstoffe

die wissenschaftliche Gemeinde dazu auf, die Untersu- chungen und das Monitoring der positiven und negati- ven Auswirkungen von Agrartreibstoffen fortzusetzen. Der wichtigste Kernpunkt dieser Einigung ist der voran- gestellte Absatz, der fordert, dass jedwede Produktion von Agrartreibstoffen nachhaltig in Bezug auf die Biodiversität sein soll, insbesondere da er durch den in anderen Absät- zen formulierten Anspruch dieser Nachhaltigkeit in Bezug auf den vollen Lebenszyklus eines Treibstoffs untermauert wird. Diesem Textvorschlag konnte sich Brasilien insofern nicht entziehen, als es von Beginn an die Position vertrat, der Zuckerrohranbau im eigenen Land sei bereits nachhal- tig. Die Importländer (z. B. der EU) können nun darauf ver- weisen, dass sie den Anspruch der nachhaltigen Produktion durchgesetzt haben und unter diesen Vorgaben eine Aus- weitung des Anbaus der entsprechenden Kulturen gefördert werden kann. Den Kritikern des Anbaus bleibt hingegen die Möglichkeit darzulegen, warum aus ihrer Sicht der Anbau
Show more

5 Read more

Alternativen zur Anwendung von Kupfer als Pflanzenschutzmittel

Alternativen zur Anwendung von Kupfer als Pflanzenschutzmittel

In seiner Einleitung zum ersten Kupferfachgespräch am 5. November 1998 erinnerte der damalige Präsident der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA), Herr Professor Klingauf, an einige grundlegende Kenntnisse: Kupfer ist ein wichtiger Mikronährstoff für Pflanzen; Mangel kann zu Pflanzenschäden führen. Kupfer ist darüber hinaus Spurenelement für terrestrische und aquatische Organismen, die sich an natürliche Hintergrundkonzentrationen im Boden und im Wasser angepasst haben. Kupfer in höheren Konzentrationen kann jedoch auch giftig wirken. Einerseits wird dieser Effekt seit etwa 150 Jahren bei der erfolgreichen Anwendung kupferhaltiger Fungizide beispielsweise im Acker-, Wein- und Hopfenbau genutzt, andererseits sind auch schädliche Auswirkungen für den Naturhaushalt bekannt. Diese Auswirkungen müssen auf ein vertretbares Maß reduziert werden. Das Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) bietet hierfür im Rahmen der Prüfung und Zulassung von Pflanzenschutzmitteln das notwendige und geeignete Instrumentarium: Werden unvertretbare Auswirkungen festgestellt und sind sie nicht mit geeigneten Risikominderungsmaßnahmen zu beherrschen, so kann die Zulassung nicht erteilt werden. Die Komplexität der Eingriffe in den Naturhaushalt und die Abschätzung vor allem ihrer längerfristigen Folgen erlauben aber nicht immer eine klare Zuordnung von Auswirkungen als „vertretbar“ oder „unvertretbar“, zumal da es keine verbindliche Definition hierzu gibt und letztlich in diesem Zusammenhang auch gesichertes Wissen für eine Wichtung fehlt. So wird beispielsweise in der Begründung zu § 15 PflSchG ausgeführt, dass die Vertretbarkeit schädlicher Auswirkungen dann nicht gegeben ist, wenn eine Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit zu erwarten ist.
Show more

68 Read more

Pflüger, Katharina
  

(2004):


	Genregulation in Archaeen: Molekulare Grundlagen der Salzadaptation in Methanosarcina mazei Gö1.


Dissertation, LMU München: Fakultät für Biologie

Pflüger, Katharina (2004): Genregulation in Archaeen: Molekulare Grundlagen der Salzadaptation in Methanosarcina mazei Gö1. Dissertation, LMU München: Fakultät für Biologie

Methanochondroitin-Matrix verbunden ist ( Sowers et al. , 1993). Untersuchungen zur Dissagregation und der Methanochondroitin-Matrix von M. mazei S-6 legten offen, dass die Ausbildung einer solchen Matrix und damit das Wachstum in Aggregaten abhängig vom Substrat und dessen Konzentration ist ( Xun et al. , 1990). Während die Zellen von Stamm S- 6 mit 50 mM Methanol als Aggregate vorlagen, wuchsen sie mit 150 mM Methanol als Einzelzellen ( Xun et al. , 1988). Diese Aggregatbildung und damit die wahrscheinliche Ausbildung einer Methanochondroitin-Matrix wurde bei Zellen von M. mazei Gö1 nicht beobachtet, was aber seinen Grund in der hohen Substratkonzentration (200 mM Methanol) haben könnte. Allerdings wurde beobachtet, dass die Zellen nach einem Transfer in Hochsalzmedium deutlich an Volumen zunehmen und rund und prall erscheinen, wohingegen sie in Niedrigsalzmedium klein und schrumpelig sind ( Baumann , 2002; Pflüger , 2001). Dasselbe Verhalten wurde auch schon in M. mazei LYC beobachtet ( Liu et al. , 1985). Darüberhinaus wurde in M. mazei Gö1 nach einem hyperosmotischen Schock die Expression eines Gens, welches für das S-Layer-Protein B kodiert, signifikant induziert. Direkt stromabwärts von diesem Gen, slpB, liegt ein weiteres Gen, slgB, welches bereits in M. mazei S-6 identifiziert wurde und ebenfalls für ein S-Layer-Protein kodiert ( Yao et al. , 1994), aber nach einem Salzschock nicht induziert war. Es gibt zwei mögliche Erklärungen für die Induktion des S-Layer-Proteins SlpB. Zum einen verdoppelt sich, wie oben bereits erwähnt, der Durchmesser der Zellen nach einem hyperosmotischen Schock, was in einer Vervierfachung der Zelloberfläche resultiert und es dafür natürlich zusätzlichen Zellwandmaterials bedarf. Zum anderen wurde in Lactobacillus brevis Stamm ATCC 14869 beschrieben, dass abhängig von den Wachstumsbedingungen unterschiedliche S-Layer- Proteine gebildet werden ( Jakava-Viljanen et al. , 2002). Dieser Organismus besitzt drei S-Layer-Proteine, SlpB, SlpC und SlpD. Unter aeroben Bedingungen formt er Kolonien mit rauer Oberfläche und produziert SlpB und SlpD, wohingegen unter anaeroben Bedingungen die Kolonien eine glatte Erscheinung haben und hauptsächlich SlpB gebildet wird ( Jakava- Viljanen et al. , 2002). Die Abhängigkeit der Art des produzierten S-Layer-Proteins von den
Show more

308 Read more

Kemmer, Markus
  

(2009):


	Einfluss von Cannabinoiden auf die Motilität des Dünn- und Dickdarms von Maus und Ratte: Ajulemic Acid – Ein neues Cannabinoid ohne zentrale Nebenwirkungen.


Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät

Kemmer, Markus (2009): Einfluss von Cannabinoiden auf die Motilität des Dünn- und Dickdarms von Maus und Ratte: Ajulemic Acid – Ein neues Cannabinoid ohne zentrale Nebenwirkungen. Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät

Zielführender – nicht zuletzt zur Erklärung der Ergebnisse mit den Substanzen Ajulemic Acid und SR 141716A – ist die Diskussion über die möglichen Hauptmechanismen dieses Versuchsmodells. Sowohl die „mentale Bereitschaft“ der Versuchstiere zur Expulsion der Glaskugel als auch der Einfluss des Schließmuskels samt der anteiligen Willkürmotorik müssen bei der Untersuchung der Entleerungsfunktion des Rektums mit berücksichtigt werden. Sicherlich spielt auch die Rektumsensitivität eine Rolle, denn die eingeführte Glaskugel stellt einen adäquaten Reiz dar, so dass die Ergebnisse aus dem komplexeren Expulsionsmodell nicht direkt mit denen des Peristaltischen Reflexes vergleichbar oder mit Motilitätseffekten alleine erklärbar sind. In Untersuchungen zur Beteiligung von Cannabinoid- Rezeptoren an der (Hyper-) Sensitivität des Rektums von Ratten unter basalen und artifiziell inflammatorischen Bedingungen konnte der Einfluss von Cannabinoiden gezeigt werden. Ein in das Rektum eingeführter Ballon wurde nach und nach druckkontrolliert aufgeblasen. Parallel dazu wurde der Druck im Darm gemessen, der mit zunehmendem Ballondruck nachweislich anstieg. Mittels Elektroden, die in die schrägen Bauchmuskeln der Ratten implantiert wurden, konnte die elektrische Aktivität bzw. die Anzahl an Kontraktionen dieser Muskeln bei unterschiedlichen Ballondrücken gemessen werden. Der CB 1 -Agonist WIN 55,212-2
Show more

102 Read more

Ressortforschung für den Ökologischen Landbau 2007

Ressortforschung für den Ökologischen Landbau 2007

Diese Verbrauchermeinung ist ein Grund für den wachsenden Erfolg von Produkten aus dem ökologischen Landbau. Ein wissenschaftlicher Nachweis, dass ökologische Lebensmittel eine ernährungsphysiologisch bessere Qualität haben, ist allerdings schwierig zu erbringen. Eine umfangreiche Literaturstudie aus dem Jahr 2003 stellt fest, dass Unterschiede hinsichtlich verschiedener Inhaltsstoffe auftreten, wegen widersprüchlicher Ergebnisse jedoch keine eindeutigen Folgerungen abgeleitet werden können (Tauscher et al., 2003). Eine der möglichen Ursachen für diese widersprüchlichen Ergebnisse wurde im analysierten Probenmaterial gesehen, das vielfältigen Einflüssen ausgesetzt ist, die nicht im Zusammenhang mit ökologischem oder konventionellem Landbau stehen. Aus diesem Grund wurde für die hier vorgestellte Arbeit auf Probenmaterial aus dem DOK-Feldversuch zurückgegriffen. Der DOK-Feldversuch umfasst verschiedene ökologische und konventionelle Anbausysteme und wird seit 1978 kontinuierlich in der Nähe von Basel (Schweiz) durchgeführt (Mäder et al., 2006). Der Anbau identischer Sorten und gleicher Fruchtfolgen, gleiche klimatische Bedingungen und der homogene Bodentyp gewährleisten, dass die Bedingungen für die ökologischen und konventionellen Anbausysteme weitestgehend gleich sind. Lediglich Form und Menge der Düngung und die Pflanzenschutzmaßnahmen sind spezifisch für die jeweiligen Anbausysteme (Mäder et al., 2002; Mäder et al., 2006). Weizen des DOK-Feldversuchs eignet sich daher hervorragend, um Vergleichsstudien verschiedener landwirtschaftlicher Systeme durchzuführen.
Show more

167 Read more

Beck, Kathrin
  

(2019):


	Betrachtungen zur Lebensqualität nach radikaler Zystektomie anhand der Evaluation der (Instrumentellen) Aktivitäten des täglichen Lebens, der postoperativen Nierenfunktion und des Pruritus -­ ein Vergleich von balancierter 6%i

Beck, Kathrin (2019): Betrachtungen zur Lebensqualität nach radikaler Zystektomie anhand der Evaluation der (Instrumentellen) Aktivitäten des täglichen Lebens, der postoperativen Nierenfunktion und des Pruritus -­ ein Vergleich von balancierter 6%iger Hydroxyethylstärke 130/0.4 und 5%igem Humanalbumin. Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät

.  Insgesamt  ist  die   Differenzierung  zwischen  gemessener  und  tatsächlich  reduzierter  ADL  aufgrund  des   operativen  Eingriffs  in  die  Kontinenz  mit  kontinuierlicher  Ausleitung  des  Urins  über  das   Stoma  schwierig.  Zu  berücksichtigen  ist  auch  der  Einfluss  von  Patient  19  und  21  der   HA-­Gruppe,  welche  durch  sehr  niedrige  Punktzahlen  auffallen.  Ein  Patient  erreichte   postoperativ  nur  25  Punkte,  ein  anderer  Patient  0  Punkte.  Dieser  war  bettlägerig  und   vollständig   auf   pflegerische   Hilfe   angewiesen.   Hinsichtlich   der   Inkontinenz   und   der   damit  einhergehenden  Minderungen  der  Lebensqualität  (im  Sinne  der  Funktionalität)   scheint   zum   größten   Teil   die   OP-­Methode   (Neoblase   vs.   Ileumconduit)   ausschlaggebend  zu  sein.  Ein  signifikanter  Unterschied  der  beiden  Vergleichsgruppen   (HA  vs.  HES)  war  im  Hinblick  auf  Inkontinenz  nicht  zu  erwarten  und  bestätigte  sich   auch  durch  unsere  Analyse.    
Show more

154 Read more

Lang, Eva
  

(2004):


	Einfluss einer Echinacea-Fütterung auf Immunstatus und Verhalten bei Ferkeln in den ersten Lebenswochen.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Lang, Eva (2004): Einfluss einer Echinacea-Fütterung auf Immunstatus und Verhalten bei Ferkeln in den ersten Lebenswochen. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Der zelluläre Mechanismus der Aufnahme von Immunglobulinen in das Darmepithel basiert auf Pinozytose (STALEY et al. 1968; SIMPSON-MORGAN und SMEATON, 1972; GÜNTHER, 1973). Dieser Vorgang findet im gesamten Dünndarm statt, doch stellen das Jejunum und die proximalen zwei Drittel des Ileums die Orte mit der höchsten Absorptionsrate dar, während das Duodenum für die Absorption von untergeordneter Bedeutung ist (SZEKY et al., 1976; MURATA und NAMIOKA, 1977; LEARY und LECCE, 1979). Bei der Pinozytose gelangen die Makromoleküle zwischen die Mikrovilli der Epithelzellen und akkumulieren in Einstülpungen der Plasmamembran, die sich dann als Vesikel abschnüren. Diese aggregieren auf ihrem transzellulären Weg zu größeren Vakuolen, die sich an der basolateralen Zellmembran in den Interzellularraum entleeren (LUSTERMANN und GÜNTHER, 1977). Vor allem die Zellen an der Zottenspitze sind zur Resorption befähigt, in Becherzellen sowie Enterozyten der Zottenbasis lässt sich hingegen histologisch keine Absorption nachweisen (QUALMANN, 1993). Ebenso berichten SZEKY et al. (1976) und SMITH et al. (1979) von mangelnder Vakuolisierung in den Krypten. Anhand von immunhistologischen Untersuchungen am porcinen Ileum konnte festgestellt werden, dass IgG ausschließlich vom Villusepithel absorbiert wird, während IgA und IgM zusätzlich vom Kryptenepithel absorbiert werden und hier möglicherweise an die sekretorische Komponente des IgA gebunden sind (s. Kap. 2.1.1). Diese liegt der Muzinschicht des Kryptenepithels auf (BUTLER et al., 1981). KIRIYAMA (1992) bestimmte nach Infusion von bovinem Kolostrum in das Duodenum die Transportrate von IgG durch den Ductus thoracicus und durch das Plasma . Seine Ergebnisse zeigen, dass der Transport von IgG über die Lymphe zwar schneller vonstatten geht, der größte Teil an kolostralen Proteinen jedoch über den Blutweg transportiert wird.
Show more

127 Read more

Show all 10000 documents...

Related subjects