Hund und Katze

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Valks, Jessica
  

(2009):


	Zur Glaukomtherapie bei Hund und Katze unter besonderer Berücksichtigung experimenteller Studien aus den Jahren 1990-2008: Eine Literaturstudie.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Valks, Jessica (2009): Zur Glaukomtherapie bei Hund und Katze unter besonderer Berücksichtigung experimenteller Studien aus den Jahren 1990-2008: Eine Literaturstudie. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Der Ziliarkörper bildet beim Menschen und bei Hund und Katze einen annähernd kreisrunden Ring um die Linse (Nickel et al. 1992). In der Grundplatte des Corpus ciliare befindet sich, dem Skleralwulst innen angelagert, der der Akkomodation der Linse dienende, glatte M. ciliaris. Der Feinbau des Ziliarkörpers stimmt im Wesentlichen mit dem der Choroidea überein. Das Stroma der Grundplatte und der Ziliarfortsätze, die Pars ciliaris uveae, besteht aus einem zarten, kollagenfaser- und pigmentzellreichen Bindegewebe, das von zahlreichen radiär verlaufenden und bis in die Fortsätze vorstoßenden Blutgefäßen durchzogen wird. Die innere Oberfläche des Stromas wird durch die Lamina basalis begrenzt. Diese sitzt einer zweischichtigen Epithellage auf, die sich aus dem Randgebiet des zweiblättrigen Augenbechers entwickelt hat und als Pars ciliaris retinae den proximalen Teil der Pars caeca retinae darstellt. Die tiefere, dem Außenblatt des Augenbechers entsprechende Zellschicht bildet die Fortsetzung des Pigmentepithels der Retina, während die oberflächliche aus pigmentlosen, kubischen oder zylindrischen Zellen bestehende Schicht dem modifizierten Innenblatt des Augenbechers entspricht. Dieser epitheliale Überzug der Procc. ciliares soll zur Bildung des Kammerwassers beitragen. Von der oberflächlichen bzw. inneren Zellschicht der Pars ciliaris retinae ziehen die Fasern der Zonula ciliaris zum Linsenäquator.

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Fritzenschaft, Nadine
  

(2017):


	Unerwünschte Arzneimittelwirkungen selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmstoffe bei Hund und Katze.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Fritzenschaft, Nadine (2017): Unerwünschte Arzneimittelwirkungen selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmstoffe bei Hund und Katze. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Zu den unerwünschten Arzneimittelwirkungen von Robenacoxib zählen insbe- sondere milde, gastrointestinale Nebenwirkungen. In der Produktinformation werden für Hund und Katze Erbrechen, weicher Kot, Durchfall und Inappetenz unter häufigen Nebenwirkungen (1-10 Fälle pro 100 Patienten) genannt. Gele- gentlich (1-10 Fälle pro 1000 Patienten) kann es bei Hunden zudem zu schwer- wiegenden gastrointestinalen Nebenwirkungen mit Blutbeimischungen im Kot kommen. Das Auftreten von Lethargie ist bei Hunden selten (1-10 Fälle je 100.000 Patienten) und bei Katzen sehr selten (<1 Fall je 100.000 Patienten). In der Produktinformation der Injektionslösung wird zusätzlich ein häufiges bis ge- legentliches Auftreten von schmerzhaften Schwellungen an der Injektionsstelle bei Hund und Katze sowie ein gelegentliches Auftreten von blutigem Erbrechen bei der Katze berichtet. Für die Langzeitbehandlung beim Hund ist darüber hinaus ein möglicher vorübergehender Anstieg der Leberenzyme vermerkt. Neben den aufgeführten Nebenwirkungen werden zusätzlich Vorsichtsmaßnahmen und Kont- raindikationen angeführt, die trächtige Tiere und Tiere mit einem Alter von unter 3 (Hund) bzw. 4 (Katze) Monaten, einem erhöhten Risiko für gastrointestinale Ulzera und Funktionsstörungen von Herz, Nieren und Leber umfassen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass dehydrierte, hypovolämische und/oder hypotensive Tiere nur unter sorgfältigem Monitoring behandelt werden sollten und bei der Langzeitbehandlung von Hunden eine regelmäßige Kontrolle der Leberenzyme vorgenommen werden sollte. Aufgrund möglicher Wechselwirkungen wird ange- führt, dass Robenacoxib nicht zeitgleich mit anderen entzündungshemmenden Substanzen (andere NSAIDs oder Glukokortikoide) angewendet werden sollte und eine Co-Medikation mit Diuretika, ACE-Hemmern oder anderen potenziell nephrotoxischen Substanzen mit einem erhöhten Risiko renaler Toxizität einher- geht (EMA, 2016b).

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Ernst, Theresa Sophie
  

(2012):


	Karpal- und Tarsalgelenksarthrodese bei Hund und Katze - Behandlungen und Ergebnisse in den Jahren 1996 bis 2010.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Ernst, Theresa Sophie (2012): Karpal- und Tarsalgelenksarthrodese bei Hund und Katze - Behandlungen und Ergebnisse in den Jahren 1996 bis 2010. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Polsterverband angelegt werden (Johnson 1980, Moore und Withrow 1981, Brinker et al. 1993, Dyce 1996, Whitelock und Houlton 1998, Harasen 2002a, Lesser 2003, Buote et al. 2009). Fand im Zuge der Operation eine Esmarch-Blutsperre Einsatz, so sollte der Verband noch innerhalb der ersten 24 Stunden im Anschluss an die Operation gewechselt werden (Dyce 1996). Insbesondere im Anschluss an eine Panarthrodese mit dorsaler Applikation der Implantate ist, aufgrund des Unvermögens der Implantate die Gelenketagen bis zum Erlangen eines ausreichenden Durchbaus alleine zu immobilisieren, eine zusätzliche externe Stabilisierung erforderlich. Hierbei kann zwischen unterschiedlichen Formen von immobilisierenden Verbänden (selbsthärtenden Kunststoffverbänden („full cast“, „half cast“), (Spica-)Schienen), Robert-Jones-Verbänden) gewählt werden. Das Anlegen des entsprechenden Verbands sollte sobald die Schwellung der Gliedmaße abgeklungen ist bzw. 10 Tage nach dem Eingriff zum Zeitpunkt des Ziehens der Fäden der Operationswunde stattfinden (Johnson 1980). Die angegebenen Zeiten für die Verbandsbehandlung variieren sowohl für die partielle als auch für die Panarthrodese in Abhängigkeit des Autors zwischen 4–6 (Köstlin et al. 1986, Dyce 1996) und 6–8 (Johnson 1981, Parker et al. 1981, Brinker et al. 1993, Harasen 2002a, Theoret und Moens 2007) Wochen. Bis zum Erreichen eines vollständigen knöchernen Durchbaus der Arthrodese sollte der Patient darüber hinaus streng ruhig gehalten werden (Johnson 1980, Brinker et al. 1993, Harasen 2002a, Buote et al. 2009). Nach Harasen (2002a) ist die häufig im Anschluss an die Entfernung des Schienenverbands beobachtete Entlastung der operierten Gliedmaße nicht unüblich und auf die Lernkurve für den Patienten durch die veränderte Gliedmaßenmechanik zurückzuführen. Nach Buote et al. (2009) ist nach 1–2 Wochen eine partielle und nach 2–4 Monaten eine volle Belastung der operierten Gliedmaße zu erwarten.

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Löhr, Bea Alice
  

(2012):


	Erstellung eines multimedialen Lernprogramms zur Auskultation von Hund und Katze.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Löhr, Bea Alice (2012): Erstellung eines multimedialen Lernprogramms zur Auskultation von Hund und Katze. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Das Lernprogramm umfasst sechs Hauptkapitel. Inhaltlich finden sich im Kapi- tel „Einführung & Equipment“ Begriffsdefinitionen und der geschichtliche Hin- tergrund der Auskultation. Verschiedenen Stethoskope und deren Funktionen werden vorgestellt. Auch erfolgt eine Einführung in die Phonokardiographie. Das zweite Kapitel „Akustische Wahrnehmung“ erklärt die physikalischen und physiologischen Grundlagen, die das Hören ermöglichen und einschränken. Das dritte Kapitel „Herztöne & Geräusche“ bespricht detailliert sowohl die phy- siologischen als auch die pathologischen Herztöne und Geräusche inklusive der sogenannten „Puncta maxima“ und „Areae maximae“. Das Kapitel „Fre- quenz & Rhythmus“ beschäftigt sich mit physiologischen und pathologischen Herzfrequenzen und -rhythmen. Im Kapitel „Auskultation“ werden nützliche Hinweise zum Untersuchungsgang gegeben. Der „Anhang“ enthält unter an- derem ein alphabetisches Stichwortregister (Index) und ein Quellenverzeich- nis.

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Tauber, Clara-Antonia
  

(2017):


	Epidemiologische Untersuchungen zum Vorkommen von Epilepsie bei Hund und Katze in der Kleintierpraxis.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Tauber, Clara-Antonia (2017): Epidemiologische Untersuchungen zum Vorkommen von Epilepsie bei Hund und Katze in der Kleintierpraxis. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Prävalenz für Epilepsie von 3,1 % feststellen. Mit diesem Ergebnis liegt eine erhöhte Rasseprädisposition vor, da es sich um eine deutlich höhere Prävalenz als die der gesamten Hundepopulation handelt. Bereits im Jahre 1998 konnten Jaggy und Mitarbeiter bei 55 von 792 Labradorhunden (6,9 %) eine Epilepsieerkrankung feststellen (JAGGY et al., 1998). Eine mit 4,2 % ebenfalls recht häufig auftretende Gruppe in der vorliegenden Studie stellte der Golden Retriever dar. Auch hierbei handelt es sich um eine Rasse, die von idiopathischer Epilepsie betroffen sein kann (HÜLSMEYER et al., 2015). Die bisherigen Untersuchungen zur Epilepsie bei dieser Rasse kamen zu dem Ergebnis, dass die meisten der betroffenen Hunde an generalisierten epileptischen Anfällen litten (SRENK et al., 1994). Prävalenzstudien wurden für diese Rasse nach dem aktuellen Kenntnisstand der Autorin bisher noch nicht durchgeführt, jedoch zeigte sich auch in einer epidemiologischen Studie aus Großbritannien der Golden Retriever als eine der am häufigsten betroffenen Rassen, gleiches gilt für den Labrador (KEARSLEY-FLEET et al., 2013). Diverse weitere Rassen mit epileptischen Anfällen und Epilepsie konnten in der vorliegenden Studie dokumentiert werden, u.a. Cocker Spaniels (3,3 %), Border Collies, Australian Shepherds und Boxer (je 1,6 %). Sowohl für Border Collies, als auch für Australian Shepherds wurde das Vorliegen einer idiopathischen Epilepsie bereits bestätigt (HÜLSMEYER et al., 2010; WEISSL et al., 2012). Arrol und Mitarbeiter untersuchten eine Kohorte von 136 Hunden mit juveniler Epilepsie und konnten den Boxer zu einer der am häufigsten betroffenen Rassen zählen (ARROL et al., 2012). Der Cocker Spaniel wurde von Kearsley-Fleet und Mitarbeitern als eine nicht selten an epileptischen Anfällen leidende Rasse dokumentiert (KEARSLEY-FLEET et al., 2013). Aber auch Rassen, für die bisher noch keine Hinweise auf ein gehäuftes Auftreten von Epilepsie vorliegen, konnten in der vorliegenden Studie mit epileptischen Anfällen dokumentiert werden, wie z. B. der Bayerische Gebirgsschweißhund (1,6 %). Eine Aussage zur tatsächlichen Häufigkeit der betroffenen Rassen kann in dieser Arbeit nicht erfolgen, da keine Zahlen zu dem Vorkommen der Rassen in der Praxispopulation vorliegen. Es ist daher möglich, dass das häufige Auftreten von Anfällen bei Mischlingshunden oder auch dem Labrador lediglich auf die große Beliebtheit dieser Gruppen zurückzuführen ist und schlicht deren gehäuftes Auftreten in der Hundepopulation an sich widerspiegelt.

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Neuerer, Felix Florian
  

(2005):


	Evaluation des vollautomatischen Hämatologiegerätes CELL-DYN 3500 im klinischen Einsatz bei Hund und Katze.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Neuerer, Felix Florian (2005): Evaluation des vollautomatischen Hämatologiegerätes CELL-DYN 3500 im klinischen Einsatz bei Hund und Katze. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Das vollautomatische Hämatologiesystem CELL-DYN ® 3500 ist für die Analyse von Humanblut konzipiert worden und mit einer vom Werk nicht fest kalibrierten Veterinärsoftware ausgestattet. Diese ermöglicht die Analyse von mehr als 60 verschiedenen Tierspezies, wobei die Kalibrierung individuell für jede einzelne Tierart vom jeweiligen Labor vorzunehmen ist (ABBOTT 1996). In der Humanmedizin ist das Gerät für zahlreiche unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten evaluiert worden (DÖRNER et al. 1993, WARD et al. 1996, JOYNER und BROOKS 1995, FOURNIER et al. 1996, CHOW und LEUNG 1996, VIVES-CORRONS et al. 1996, BURCHERT- GRAEVE und KOCK 1996, MÜLLER et al. 1997, ILES-MANN und HENNIKER 1997). In der Veterinärmedizin beschränkt sich die Anzahl der Untersuchungen auf wenige Arbeiten bei einzelnen Tierarten. So haben BLEUL et al. (2002) das Gerät im Einsatz mit Rinderblut getestet. J. KIEFFER hat im Rahmen Ihrer Dissertation den CELL-DYN ® 3500 anhand von Ratten- und Mäuseblut untersucht (1995). Eine Arbeit befasst sich mit der Evaluation des Gerätes bei Hunden, Katzen, Pferden, Rindern und Schafen. Für diese schwedische Arbeit ist nur eine englische Zusammenfassung verfügbar, aus der nicht eindeutig hervorgeht, wie groß die Probenmenge war und welche Untersuchungen genau durchgeführt wurden (LILLIEHOOK und LARRSON 1998). Darüber hinaus existieren unveröffentlichte Angaben aus tierexperimentellen Forschungsarbeiten für den Hund und auch für die Katze (SCHWENDENWEIN; BLEUEL 1995) und eine Arbeit über den Einsatz des CELL-DYN ® 3500 für die Diagnose leukämischer Zellen im peripheren Blut von Hunden und Katzen (FERNANDES et al. 2002).

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Hausner, Robert Michael
  

(2008):


	Degenerative periphere Neuropathien bei Hund und Katze.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Hausner, Robert Michael (2008): Degenerative periphere Neuropathien bei Hund und Katze. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Die HSAN I ist eine autosomal dominant vererbte Neuropathie. Der Lokus der HSAN I wurde dem Chromosom 9q22.1-q22.3 in Untersuchungen an 4 großen australischen Familien zugeordnet und konnte danach anhand von Untersuchungen anderer familiärer Stammbäume bestätigt werden 27,41,395,396 . 2001 wurden heterozygote Mutationen auf dem Lokus SPTLC1 identifiziert, welches die “long chain base subunit 1“ (LCB1) der Serin-Palmitoyltransferase (SPT) kodiert 28,131 . Dieses Enzym katalysiert den ersten Schritt in der Biosynthese von Sphingolipiden 225 . Sphingolipide übertragen wichtige strukturelle Bestandteile an Membranen, unterteilen diese in Mikrodomänen und organisieren Proteine, die an der Signaltransduktion innerhalb der Zelle und den Übertragungswegen der Zellmembran beteiligt sind 365 . Außerdem sind Sphingolipid-Metaboliten wie Ceramid regulatorische Moleküle für eine Anzahl von zellulären Prozessen. Durch die Mutation auf dem Chromosom 9q22.1-q22.3 und die daraus folgende fehlerhafte Bildung von Sphingolipiden kommt es zu einer Deregulation der Apoptose von sensorischen Neuronen 579 .

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Groß, Simone Ingrid
  

(2017):


	Strategien zur Subklassifizierung Guillain-Barré-artiger Polyneuropathien bei Hund und Katze.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Groß, Simone Ingrid (2017): Strategien zur Subklassifizierung Guillain-Barré-artiger Polyneuropathien bei Hund und Katze. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Das wohl gebräuchlichste Tiermodell für die AIDP ist die EAN (ZHANG et al., 2013), welche bei Ratten, Mäusen, Hühnern oder auch Affen induziert werden kann (LEHRICH & ARNASON, 1971; ZHANG et al., 2013). Vorteile dieses Modells für die Spezies Nager sind die breite Verfügbarkeit und Reproduzierbarkeit, das umfangreiche Wissen über genetische Einflüsse, ein breites Spektrum an speziesspezifischen Markern und Tools, die Möglichkeit der Generierung von Knock-Out-Modellen sowie die vordergründige Ähnlichkeit der endoneuralen Immunantwort zwischen Mensch und Nager (XIA et al., 2010; HIRSCHVOGEL, 2012). Wie in vielen anderen induktiven Experimentaltiermodellen reflektiert auch die EAN nicht die natürliche Entstehungsweise des GBS und damit Frühphase mit der zu Grunde liegenden molekularen Mimikry und ihren Einflüssen (RINALDI, 2013). Stattdessen werden bei der EAN definierte immunogene Auslöser injiziert, die bei dem GBS erst als sekundäre Zielstrukturen eine Rolle spielen. Die EAN kann durch eine aktive Immunisierung mit Myelinbestandteilen, wie den Myelinproteinen P0, P2, dem Myelin-assoziiertem Glykoprotein und PMP 22, in einer Kombination mit Freunds Adjuvans induziert werden (ABROMSON-LEEMAN et al., 1995; GABRIEL et al., 1998; WEERTH et al., 1999; SOLIVEN, 2012). Alternativ kann durch eine passive Immunisierung die Adoptiv-Transfer-Variante der EAN ausgelöst werden. Hier werden den Versuchstieren in vitro produzierte auto- aggressive T-Zellen gegen P2 und P0 verabreicht (ABROMSON-LEEMAN et al., 1995; HIRSCHVOGEL, 2012). Das pathophysiologische Bild der EAN ist gekennzeichnet durch eine defekte Blut-Nerven-Schranke, einer massiven Anhäufung von autoreaktiven T-Zellen und Makrophagen sowie einer Demyelinisierung (ZHANG et al., 2013).

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Mangels, Corinna
  

(2012):


	Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei der Anwendung von Cyclosporin A (Atopica®) bei Hund und Katze.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Mangels, Corinna (2012): Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei der Anwendung von Cyclosporin A (Atopica®) bei Hund und Katze. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Wie aus Abbildung 4 ersichtlich, sind die relativen Häufigkeiten der „erwarteten“ UAWs in beiden Gruppen vergleichsweise ähnlich ausgeprägt. Ein höherer Anteil gastrointestinaler UAWs in Gruppe B (78%) im Vergleich zu A (48%) ist sehr wahrscheinlich auf die unvollständigen Meldungen bereits bekannter und dem praktischen Tierarzt banal erscheinender UAWs zurückzuführen. Im Gegensatz dazu enthielt Gruppe A einen größeren Anteil an „unerwarteten“ UAWs als Gruppe B (siehe Abbildung 5). Dieses Ergebnis passt zu der Annahme, dass seltene oder schwerwiegende UAWs häufiger vom praktizierenden Tierarzt gemeldet werden als bereits bekannte UAWs (Fletcher, 1991). Darüber hinaus zeigte sich, dass hämatologische oder kardiovaskuläre Störungen, Neoplasien und auch Diabetes mellitus seltene unerwünschte Ereignisse darstellen, die aber mit Hilfe von Postmarketing-Studien an größeren Populationen noch besser charakterisiert werden sollten.

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Lohr, Anne
  

(2018):


	Beckenfrakturen bei Hund und Katze: Untersuchungen zum Therapieverlauf sowie Erstellung einer Beckenfrakturklassifikation.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Lohr, Anne (2018): Beckenfrakturen bei Hund und Katze: Untersuchungen zum Therapieverlauf sowie Erstellung einer Beckenfrakturklassifikation. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Anatomisch betrachtet kann das Becken mit einer schachtelähnlichen Struktur verglichen werden, die innere Organe wie ein Gerüst umgibt (Brinker und Braden, 1984; Tobias und Johnston, 2012; DeCamp, 2012). Durch Krafteinwirkungen kommt es aufgrund der starren, rechteckigen Form meist an mindestens zwei bis drei Stellen zu Frakturen (Messmer, 1995; DeCamp, 2012) und isolierte Abspren- gungen mit intaktem Beckenring sind dagegen selten (DeCamp, 2005). Die Kno- chenstrukturen der jeweiligen Beckenabschnitte und die Organisation der Musku- latur lassen Zonen unterschiedlicher Widerstandfähigkeit erkennen, die sich auch in den Verteilungshäufigkeiten verschiedener Frakturen widerspiegeln (Überrei- ter, 1928; Messmer, 1995). So stellten NAKASALA-SITUMA (1979) und BÖHMER (1985) in ihren Arbeiten fest, dass tiefer gelegene Beckenanteile we- gen ihrer anatomischen Lage besser vor äußeren Gewalteinwirkungen geschützt sind als oberflächliche. NAKASALA-SITUMA (1979) begründet außerdem das in seiner Studie relativ seltene Auftreten von Darmbein- und Azetabulumfrakturen damit, dass diese Bereiche durch Brüche vom Sitz- und Schambein geschont wer- den. Eine wichtige Rolle spielt nachweislich bei der Katze das Verhältnis von Kompakta und Spongiosa, die durch ihre Variabilität in Dicke und Struktur für die unterschiedliche Stabilität der Knochen verantwortlich sind (Böhmer, 1985). Zu den solideren Zonen zählen Darmbeinflügel, das Kreuzbein sowie das Azetabu- lum, welche von einer kräftigen Kompakta umgeben sind (Böhmer, 1985). Für Frakturen prädisponierte Stellen sind beispielsweise dünne Knochen wie das Schambein, die Wachstumsfugen bei Jungtieren sowie Bereiche, in denen sich Übergänge von dünneren zu dickeren Knochenanteilen befinden, z.B. beim Über- gang der Darmbeinschaufel zum Darmbeinkörper (Böhmer, 1985).

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Anderson, Rouven
  

(2017):


	Validierung des Vidas(R) T4 Test, durchgeführt auf dem miniVidas(R) Automated Analyser, für die Messung des Gesamt-Thyroxins bei Hund und Katze.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Anderson, Rouven (2017): Validierung des Vidas(R) T4 Test, durchgeführt auf dem miniVidas(R) Automated Analyser, für die Messung des Gesamt-Thyroxins bei Hund und Katze. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

PETERSON und Mitarbeiter (1997) haben den Coat-A-Count® Canine T4 für ihre Studie eingesetzt. Ihre Studienpopulation bestand aus 258 Hunden, von denen 54 Hunde eine auf Basis von klinischen Symptomen, routinemäßig durchgeführten Laboruntersuchungen, TSH-Stimulationstests, Ausschluss von nicht-thyreoidalen Erkrankungen (non-thyroidal illness, NTI) und gutem Ansprechen auf Substitutionstherapie mit L-Thyroxin diagnostizierte Hypothyreose aufwiesen. Weitere 54 Hunde hatten eine Euthyreose, zeigten jedoch klinische Anzeichen, die auf eine Hypothyreose hätten hindeuten können. Die restlichen 150 Hunde wurden als klinisch normal beschrieben (PETERSON et al., 1997). Proben mit nicht näher definierten „hohen T4-Konzentrationen“ wurden in verschiedenen Verdünnungsstufen analysiert und die dadurch erhaltenen Ergebnisse grafisch als Linearitätsgerade mit der Standardkurve verglichen. Da beide Kurven parallel zueinander verliefen, wurde die Linearität für den Coat-A-Count® Canine T4 bestätigt. Aus vier caninen Serumpools mit ebenfalls nicht näher definierten „niedrigen bis leicht erhöhten T4-Werten“ wurde durch jeweils sechs Wiederholungsmessungen die Intra-Assay-Präzision mit 8,0 % berechnet. Für die Inter-Assay-Präzision wurden Aliquots aus diesen vier Serumpools an vier aufeinander folgenden Tagen analysiert und ein Wert von 5,0 % berechnet. Aus den Proben der 150 unauffälligen Tiere wurde ein Referenzbereich für den Test berechnet, der mit 12 – 52 nmol/l (0,9 – 4,0 µg/dl) angegeben wurde. Die untere Nachweisgrenze gaben PETERSON und Mitarbeiter (1997) mit 2,5 nmol/l (0,19 µg/dl) an. Die Sensitivität eines erniedrigten T4-Wertes für eine Hypothyreose betrug 0,89, die Spezifität betrug 0,82. Die Richtigkeit definierten sie als Maß der Übereinstimmung der Messwerte mit dem klinischen Status der Tiere (hypothyreot oder euthyreot), sie betrug 0,85 (PETERSON et al., 1997). KEMPPAINEN und BIRCHFIELD (2006) verwendeten den Coat-A-Count® Canine T4 ebenfalls in ihrer Studie wie in Kapitel 1.1.3. bereits beschrieben. Die Serumproben waren zur Analyse auf dem Coat-A-Count® Canine T4 an ein Labor verschickt worden.

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Brosinski, Katrin
  

(2010):


	Das Ästhesioneuroblastom bei Hund und Katze: eine histologische und immunhistologische Studie.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Brosinski, Katrin (2010): Das Ästhesioneuroblastom bei Hund und Katze: eine histologische und immunhistologische Studie. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Die pathohistologische Unterscheidung von entdifferenzierten Rundzelltumoren der Nasenhöhle ist sehr schwierig und kann nur basierend auf dem immun- histochemischen Nachweis verschiedener Antigene erfolgen. Selten ist zusätz- lich eine elektronenmikroskopische Bestätigung nötig [32]. Ein solches Antigen stellt MAP-2 dar, welches zusammen mit tau eines der wichtigsten Mikrotubuli- assoziierten Proteine im zentralen Nervensystem von Vertebraten darstellt. Die- ses Protein dient der Bindung von Mikrotubuli, Aktinfilamenten und Neurofilamen- ten und damit der Stabilisierung des zellulären Stützgerüstes [100, 113, 120]. In dieser Arbeit wurde mit Hilfe des antikörperproduzierenden Klons AP18 das neuronenspezifische Protein MAP-2 in allen Ästhesioneuroblastomen, bis auf einen Fall bei der Katze, detektiert. Die markierten Tumorzellen lagen regellos im Gewebe verteilt und die Anzahl variierte stark. Deutlich färbten sich das Zytoplas- ma, sowie die neuronalen Fortsätze an. Eine Unterscheidung zwischen Axonen und Dendriten war allerdings nicht möglich. Der Zellkern reagierte nur schwach positiv. Ein Fall aus der Gruppe der Katzen war immunhistochemisch negativ. In knapp der Hälfte der Proben fanden sich in der Peripherie der Tumoren foka- le, bandartige Ansammlungen immunpositiver Zellen. Daneben waren morpho- logisch ähnliche Zellen wahrscheinlich derselben Subpopulation zu beobachten. Sie waren kleiner und ärmer an Zytoplasma, als die Zellen des soliden Teils der Neoplasie. Besonders im Fall einer Katze (Fall Nr. 393.05) konnte diese Popu- lation vergleichend in MAP-2, NeuN und NSE immunhistochemisch gefärbten Schnitten dargestellt werden (siehe Kapitel 5.3.2). Als Positivmaterial fand re- gelrechtes Hirngewebe dieser Spezies Anwendung, wobei die Nervenzellen ein analoges Färbemuster zeigten.

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Hieber, Ewald
  

(2003):


	Sekundär-intraokulare (metastatische)Tumoren der Uvea: Anamnestische und ophthalmopathologische Untersuchung von 31 Fällen bei Hund, Katze und Kaninchen.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Hieber, Ewald (2003): Sekundär-intraokulare (metastatische)Tumoren der Uvea: Anamnestische und ophthalmopathologische Untersuchung von 31 Fällen bei Hund, Katze und Kaninchen. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Im veterinärmedizinischen Schrifttum stehen maligne Lymphome gefolgt von Sticker- Tumoren, an ihrer Häufigkeit gemessen, an erster Stelle. WEISS (1984) stellt in einer die Jahre von 1968-78 abdeckenden Untersuchung die Haut als das häufigste von Tumoren befallene Organ dar, in abnehmender Häufigkeit gefolgt von der Mamma, dem Verdauungsapparat, dem Atmungsapparat, dem Genitale, den Endokrinen Drüsen, den Harnorganen, dem Gefäß und Nervensystem, dem Bewegungsapparat sowie sonstigen und unbekannten Organen. In der vorliegenden Arbeit konnte beim Hund, aber vermutlich auch bei der Katze das Mammakarzinom, gefolgt vom Plattenephitelkarzinom als häufigster okular metastasierender Primärtumor ermittelt werden. Nur bei den drei untersuchten Kaninchenaugen wurde ein Adenokarzinom des Uterus als Primärtumor ermittelt oder jedenfalls für am wahrscheinlichsten gehalten. Doch ist wegen der geringen Zahl an untersuchten Kaninchenaugen mit Adenokarzinommetastasen (n=3) keine Schlussfolgerung über die reale Häufigkeit von Adenokarzinomen des Uterus beim Kaninchen zu ziehen. Das in den eigenen Untersuchungen aufgedeckte okulare Tumorspektrum stimmt mit jenem von WEISS (1984) überein, der bemerkt, dass hinsichtlich der Organverteilung von Tumorkrankheiten bei Hund und Katze grundlegende Unterschiede zu den Gegebenheiten beim Menschen bestehen. So gäbe es lediglich gewisse Übereinstimmungen bei den Tumoren der Brustdrüse und des hämolymphatischen Gewebes. Letztere wurden in der vorliegenden Untersuchung allerdings nicht berücksichtigt. Dagegen spielen nach WEISS (1984) die beim Menschen so bedeutungsvollen primären malignen Blastome von Lunge, Dick -und Mastdarm, Magen, Prostata, Uterus und Ovarien beim Haustier eine untergeordnete Rolle. Möglicherweise mit Ausnahme des Uterus, denn in allen drei histologisch revidierten Kaninchenaugen wurden Metastasen eines Adenokarzinoms gefunden, die, nachdem beim Kaninchen das Uteruskarzinom vorkommt, den Rückschluss auf das Bestehen eines Primärtumors im Uterus zulassen, was bezogen auf alle 3 untersuchten Kaninchenaugen, einer Inzidenz von 100% entspricht.

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Grodtmann, Elina
  

(2007):


	Abdominale Sonographie der Mongolischen Rennmaus (Meriones unguiculatus Milne-Edwards 1867).


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Grodtmann, Elina (2007): Abdominale Sonographie der Mongolischen Rennmaus (Meriones unguiculatus Milne-Edwards 1867). Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Da den Autoren keine Angaben über die sonographische Lage beider Nebennieren vorlag, orientierten sie sich an Angaben von Hund und Katze. Die Nebennieren wurden beidseits in der Region medial bzw. kraniomedial der Niere gesucht, wobei der Patient in lateraler oder dorsaler Lage fixiert wurde. Sie fanden aber nur die linke Nebenniere, während die rechte nicht auffindbar war. Die linke Nebenniere lag kraniomedial von der linken Niere, erschien kugelförmig, hyperechogen und geschwulstähnlich. Sie war in allen drei sonographischen Schallebenen darstellbar. Bei dieser Ultraschalluntersuchung diagnostizierten Gaschen et al. (1998) einen linksseitigen Nebennierentumor und befanden die Sonographie des Abdomens als ein gutes Mittel für eine nicht invasive Diagnostik. Die Nebennieren wurden auch von Gneiser (2006) beim Degu sonographisch dargestellt, allerdings war dessen Darstellung links durch die Schallauslösung des Magens und rechts durch die des Dünndarms oft erschwert. Die Autorin stellte zunächst die Niere im Dorsalschnitt dar, um dann anschließend den Schollkopf so entsprechend zu kippen, dass die kranial anliegende Nebenniere sichtbar wurde. Das gleiche vollzog sie auch im Transversalschnitt. Beide Nebennieren vom Degu zeigten sich im Vergleich zur Niere echoärmer und bei senkrechtem Schallauftreten wurde ein deutliches Ein- und Austrittsecho sichtbar. Eine Differenzierung von Nebennierenmark und Rinde war sonographisch nicht möglich.

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Moser, Johannes Benjamin
  

(2010):


	Biomechanische Untersuchungen zur Belastbarkeit des Ellbogengelenkes bei Hund, Katze und Kaninchen.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Moser, Johannes Benjamin (2010): Biomechanische Untersuchungen zur Belastbarkeit des Ellbogengelenkes bei Hund, Katze und Kaninchen. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Nach der Nomina Anatomica Veterinaria (NAV, 2005) besteht das Ellbogengelenk (Art. cubiti) tierartlich unabhängig aus einer Art. humeroulnaris und einer Art. humeroradialis, die von einer gemeinsamen Gelenkkapsel (Capsula articularis) umschlossen werden. Zu dem Bandapparat werden das Ligamentum collaterale cubiti mediale, das Ligamentum collaterale cubiti laterale und das Ligamentum olecrani gezählt. Das Ellbogengelenk ist ein zusammen- gesetztes, synoviales Gelenk, in dem der Condylus humeri mit der Incisura trochlearis ulnae einerseits und andererseits mit dem Caput radii artikuliert, woraus sich die Art. humeroulnaris und die Art. humeroradialis ableiten (Berg 1992a, Evans 1993, Horne und Craigie 1957/1960, König 1992, Salomon 2008b, Vollmerhaus et al. 1994a). Nicht zum Ellbogengelenk (Art. cubiti) wird das zwischen der Circumferrentia articularis radii und der Incisura radialis ulnae ausgebildete proximale Radioulnargelenk gezählt. Dieses ist ein Zapfengelenk (Art. trochoi- dea) und ermöglicht bei Hund und Katze, im Zusammenspiel mit der Art. radioulnaris distalis und dem zugehörigen Bandapparat, Rotationsbewegungen des Unterarmes (Roos 1989, Salomon 2008b, Vollmerhaus et al. 1994b). Beim Kaninchen werden Rotationsbewegungen des Unterarmes durch Ligg. interossea, die eine feste Verbindung von Radius und Ulna be- wirken, verhindert und der Unterarm in Pronationsstellung fixiert (Horne und Craigie 1957/1960). Das Ellbogengelenk ist der Form der Gelenkenden nach ein Walzengelenk (Art. condylaris) und gehört innerhalb dieser Gruppe zu den Scharniergelenken (Ginglymus). Das Gelenk ist funktionell ein Wechselgelenk, das nur Beugung und Streckung ermöglicht. Die Drehachse verläuft in der Achse der Gelenkwalze und die Beuge- und Streckbewegungen er- folgen in einer senkrechten Ebene zu dieser. Der Zwangslauf des Gelenks wird durch senk- recht zur Drehachse des Gelenks ausgerichtete Führungskämme mit zugehörigen Führungs- rinnen sowie durch kräftige Seitenbänder bedingt (Horne und Craigie 1957/1960, Nickel et al. 1992a, Salomon 2008b ).

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Nick, Ophelia
  

(2012):


	Vermittlung von Laborhunden in Privathand.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Nick, Ophelia (2012): Vermittlung von Laborhunden in Privathand. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Bei der Korrelationsprüfung und Prüfung auf Vorhersagekraft des Verhaltenstests fiel auf, dass der Grad der Übereinstimmung in der Regel zwar positiv, aber häufig eher niedrig war. Die Untersuchungen, die im neuen Zuhause des Hunde stattfanden, korrelierten wesentlich besser untereinander als mit dem 1. Verhaltenstests im Labor. Es scheinen sich im Labor erste Verhaltenstendenzen anzudeuten, jedoch ist die Umgebung offenbar dort so anders, dass sich die Verhaltenscharakteristika nicht gut voraussagen ließen. Am stärksten positiv korrelierten die Ergebnisse bei Kontakt gegenüber fremden Menschen, Kontakt mit Gegenständen und Spielen. Mäßig korrelierten die Testteile Anlocken, Geräusche, Jagen, Futtergabe, Vokalisati- on und Aktivität. Gering bis gar nicht korrelierten Isolation, Nachlaufen, Provokation, Unter- suchung, Halsband anlegen, Führen, fremde Hunde und Lerneffekt. S VARTBERG (2004) über- prüfte einen in Schweden angewandten Verhaltenstest anhand Besitzerbefragungen und konn- te Korrelation bei Angst vor fremden Gegenständen, Angst vor fremden Menschen, Verspielt- heit und Distanz-Spiel mit einem Unbekannten feststellen. Jagdverhalten und aggressives Verhalten korrelierten auch hier nicht. P OULSEN et al. (2010) konnte an einem Verhaltenstest

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Würth, Stephanie
  

(2004):


	Untersuchungen zur Piroplasmose bei Hauskatzen in Südafrika.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Würth, Stephanie (2004): Untersuchungen zur Piroplasmose bei Hauskatzen in Südafrika. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Arbeit war die Entwicklung einer Diagnostikmethode, die einen spezifischen und sensitiven Nachweis von B. felis ermöglicht. Derzeit ist neben dem direkten Erregernachweis mittels gefärbtem Blutausstrich nur der serologische Nachweis B. felis – spezifischer Antikörper im IFAT beschrieben, der allerdings nicht kommerziell erhältlich ist und somit der Routinediagnostik nicht zur Verfügung steht (Lόpez-Rebollar et al., 1999). Der routinemäßig in südafrikanischen Tierarztpraxen eingesetzte gefärbte Blutausstrich ermöglicht einen schnellen und preiswerten Nachweis feliner Piroplasmen. Eine Artendiagnose ist hiermit allerdings nicht möglich. Außerdem ist der Nachweis der Erreger bei sehr geringen Parasitämien sehr schwierig und oft nicht möglich. Mit dem am Onderstepoort Veterinary Institute in Südafrika entwickelten IFAT werden B. felis - spezifische Antikörper nachgewiesen. Kreuzreaktionen mit B. leo bleiben aus (Lόpez- Rebollar et al., 1999). Der serologische Nachweis von Antikörpern lässt eine Aussage über das gegenwärtige Stadium der Infektion jedoch nicht zu. So können bei älteren oder zurückliegenden Infektionen persistierende Antikörper vorhanden, der Erreger ist eventuell aber nicht mehr vorhanden. In frühen Phasen der Infektionen sind zudem spezifische Antikörpern noch nicht gebildet, so dass falsch-negative Ergebnisse entstehen. Zudem ist die Verfügbarkeit von Antigen häufig problematisch und erschwert den Einsatz in der Routinediagnostik. In der vorliegenden Studie wurde die Real-time PCR als Methode ausgewählt, da sie das Potential für hohe Sensitivität und Spezifität besitzt. Die Amlifikation und Verifikation der spezifischen PCR-Produkte kann bei der Real-time PCR in „Echtzeit“ bereits während des Laufs beobachtet werden, und es entfallen zeitaufwendige post-PCR- Prozesse, wie die Gelelektrophorese und Restriktionsverdau zur Identifikation der Amplifikate. Bei der Real-time PCR wird durch dieses geschlossene System die Gefahr einer Kontamination stark reduziert. Ein großer Nachteil dieser Methode liegt jedoch in den hohen Kosten, auch im Vergleich mit der konventionellen PCR. Es ist jedoch zu erwarten, dass in der Zukunft mit wachsender Verbreitung dieser Technologie die Geräteanschaffungskosten und die Preise für fluoreszenzmarkierte Sonden sinken werden.

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Ludolph, Aline
  

(2007):


	Einfluss von Rohfaser auf die Haarausscheidung mit dem Kot bei der Katze und auf die Kotmenge beim Hund.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Ludolph, Aline (2007): Einfluss von Rohfaser auf die Haarausscheidung mit dem Kot bei der Katze und auf die Kotmenge beim Hund. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Fremdkörper wie Trichobezoare sind im Magen von Menschen und Tieren für gewöhnlich ein selbst limitierendes Problem, da bei Individuen mit normaler Magenfunktion mehr als 90% ohne Symptome wieder ausgeschieden werden (Coulter et al., 2005). Im Allgemeinen entledigen sich Katzen der abgeschluckten Haare zu einem gewissen Anteil durch Erbrechen (Dann et al., 2004). Zur Unterstützung dieses Vorgangs wird den Tieren üblicher- weise Rohfaser in Form von Katzengras angeboten, Freigänger versorgen sich selbst mit geeignetem Pflanzenmaterial. Jedoch ist besonders für Besitzer von reinen Wohnungskat- zen das Erbrechen der Haarkonglomerate mit der dadurch verbundenen Verunreinigung der Wohnung ein nicht zu unterschätzendes Problem. Bei nicht ausreichender Faserzufuhr kann es aber zur Anhäufung der Haare z.B. im Magen kommen und es besteht die Gefahr von mechanischen Obstruktionen, die nur chirurgisch behandelt werden können. Die Intention für den Einsatz von „Anti-Haarball“-Faser wie im vorliegenden Versuch ist die Haarausschei- dung mit dem Kot um das vom Katzenbesitzer unerwünschte Erbrechen der Tiere verhindern und gleichzeitig die Entstehung von klinisch relevanten Trichobezoaren vermeiden.

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Horlacher, Karin
  

(2004):


	Die feline Panleukopenie - Eine retrospektive Studie.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Horlacher, Karin (2004): Die feline Panleukopenie - Eine retrospektive Studie. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Der richtige Zeitpunkt für die Impfung von Katzenwelpen hängt von der Höhe des Titers der maternalen Antikörper gegen FPV ab. Diese werden zum überwiegenden Teil über das Kolostrum aufgenommen, während die intrauterine Übertragung von Antikörpern eine untergeordnete Rolle spielt. Die Halbwertszeit für maternale Antikörper bei feliner Panleukopenie beträgt 9,5 Tage, und die mögliche Dauer des Schutzes liegt zwischen acht bis vierzehn Wochen nach der Geburt (SCOTT et al., 1970). In diesem Zeitraum verhindert die hohe Konzentration an maternalen Antikörpern die Ausbildung eines ausreichenden Impfschutzes nach einer Impfung. Nicht alle Kätzchen eines Wurfes nehmen mit der Milch die gleiche Menge an maternalen Antikörpern auf (GASKELL, 1989). Der Zeitpunkt, zu dem eine aktive Immunisierung einen adäquaten Schutz hervorrufen kann, ist dadurch innerhalb eines Wurfes variabel. Nach SCOTT (1971) wird in der Regel kein ausreichender Impfschutz aufgebaut, wenn der Titer maternaler Antikörper höher als 1:10 (Serumneutralisation) ist. Liegt der Titer der maternalen Antikörper über 1:10, wird kein ausreichender Impftiter gegen FPV ausgebildet, und nach weiterem beständigen Abfall der maternalen Antikörper können die Katzenwelpen trotz erfolgter Impfung infiziert werden und erkranken. Diese so genannte immunologische Lücke führt zu beträchtlichen Problemen beim Aufbau eines Impfschutzes der Katzenwelpen (GREENE, 1998a) (Abbildung 7). Lebendvakzine sind eher in der Lage niedrige maternale Antikörperspiegel zu überwinden. Inaktivierte Vakzine hingegen interferieren stärker mit der gleichen Höhe an maternalen Antikörpern und bewirken keinen ausreichenden Impfschutz (SCOTT, 1971).

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Elsbett, Katrin
  

(2004):


	Untersuchungen zum Einfluss von Vitamin C und Epigallocatechin Gallat in Kombination mit Lactoferrin auf die Zahngesundheit bei der Katze.


Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Elsbett, Katrin (2004): Untersuchungen zum Einfluss von Vitamin C und Epigallocatechin Gallat in Kombination mit Lactoferrin auf die Zahngesundheit bei der Katze. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät

Sehr wichtig zur Vermeidung parodontaler Erkrankungen ist auch eine abwechslungsreiche Ernährung vorwiegend mit Trockenfutter. Dieses regt durch das längere Kauen die Bildung eines flüssigen und muzinarmen Speichels an. Speichel hat eine spülende Wirkung und ent- hält zahlreiche antimikrobiell wirksame Substanzen (siehe auch Kapitel B 2.1). Zudem hat Trockenfutter durch seine Textur einen gewissen abrasiven Effekt (Gorrel, 2001; Watson, 1994). BOYCE zeigte 1986, dass die Zahnsteinbildung bei Katzen, die sich von Trockenfutter ernährten, geringer war als bei Katzen, die Nassfutter bekamen. Zahlreiche weitere Studien bestätigen diesen Effekt (Logan, 1998b; Watson, 1994). Die zahnreinigende Wirkung der üb- lichen Trockenfutter bieten zwar im Vergleich zu Nassfutter einen reinigenden Effekt, diese Wirkung ist jedoch noch nicht optimal (Boyce und Logan, 1994). Zur Gesunderhaltung der Zähne sind deshalb spezielle Diätfutter besser geeignet. Diese Diätfütter weisen z.B. eine spe- zielle Futtermatrix auf, wodurch beim Fressen ein verstärkter Kontakt mit der Zahnoberfläche entsteht. Dadurch kann Zahnbelag, Zahnsteinbildung und Gingivitis wirksam vermindert wer- den (Jensen et al., 1995; Logan, 1995). Auch die täglich zusätzliche Gabe von Kaumateria- lien können eine reduzierte Plaque- und Zahnsteinbildung bewirken (Gorrel et al., 1998; Ing- ham et al., 2002). Allerdings sollte bei allen Kaumaterialien für Katzen beachtet werden, dass Katzenzähne vor allem zum Beißen und Zerreißen der Nahrung geschaffen sind und nicht zum Kauen.

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